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    Sauna in der Schwangerschaft

    18. September 2017

18. September 2017

Sauna in der Schwangerschaft

Sauna in der Schwangerschaft

Das Schwitzen in der Sauna ist nicht nur Wellness für die Seele, das unser Wohlbefinden steigern lässt, sondern ist auch noch gesund. Aber wie sieht es mit der Sauna in der Schwangerschaft aus? Soll man darauf verzichten oder worauf soll man achten, wenn man es trotzdem weitermachen möchte?

Für Schwangere kann ein Saunabesuch einige Vorteile haben:

  1. Die regelmäßige Sauna entspannt und entkrampft die Muskeln im Beckenbereich. Die Forscher aus Finnland stellten fest, dass die Folge eine leichtere und kürzere Geburt ist.
  2. Beim Saunieren verlieren wir Wasser, dadurch können sich die Wassereinlagerungen verbessern.
  3. Es wird die Durchblutung angeregt. Die Wissenschaftler glauben, dass dadurch das Risiko für Thrombosen Krampfadern vermindert und vorgebeugt wird.
  4. Immunsystem wird angeregt und es gibt weniger Beschwerden in der Schwangerschaft

Bevor es aber in die Sauna geht, sollte man das mit eigenem Arzt oder Hebamme Rücksprache halten, auch wenn man das Saunieren gewöhnt ist. Außerdem darf man nicht in die Sauna in der Schwangerschaft, wenn irgendwelche Komplikationen aufgetreten sind. Wenn alles ok ist, sollte man trotzdem einige Dinge grundsätzlich beachten:

Werdende Mamas sollen Sauna mit der Temperatur von 50-60 Grad wählen, denn die Aufgüsse bei den hohen Temperaturen und bestimmten Duften (kurz vor der Entbindung) vorzeitige Wehen auslösen können. Und generell heißt es jetzt etwas kürzertreten: 10 Minuten pro Saunagang sollen nicht übertreten werden und auch nur 2 Gänge (Zwischen den Gängen sollen mindestens 15 Minuten Pause gemacht werden). Und für den Fall, dass die Schwangere merken könnte, ihr geht’s es nicht so gut, sollte sie lieber untere Bänke in der Nähe vom Ausgang nehmen.

Es empfiehlt sich auch eher eine trockenere Sauna als Dampfbad, da diese zusätzlich den Kreislauf belasten können. Deswegen sollte man auch nach dem Saunagang darauf verzichten, ins kalte Becken direkt zu springen.

Viel besser ist es mit einem Gießschlauch erst einmal langsam die Extremitäten abzukühlen, denn dort befinden sich weniger Rezeptoren als am Rumpf, dadurch kommt es nicht zu schnell zu einem Kreislaufzusammenbruch. Zu dem kann es auch kommen, wenn man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt: der Wasserverlust sollte schnell ausgeglichen werden. Generell sollte werdende Mami beachten, dass sie einen höheren Wasserbedarf hat, ohne Saunieren muss sie schon um die 2 Liter täglich trinken (Wasser, Tee)

Frauen, die nicht regelmäßig oder gar nicht zuvor die Sauna besucht haben, sollten in den ersten 3 Monaten auf Saunieren verzichten, denn in dieser Zeit reagiert das Baby am empfindlichsten auf äußere Einflüsse.

Nach der Entbindung in der Stillzeit ist es auch erlaubt, die Sauna zu besuchen. Die hohen Temperaturen weiten aber die Poren und dadurch kann etwas Milch rauskommen. Tipp: ein feuchtes Handtuch auf der Brust tut nicht nur gut, sondern saugt auch die Milch auf.

Und wann ist die Sauna in der Schwangerschaft absolut tabu? Risikoschwangere (z.B. Schwangerschaftsdiabetis, vorzeitige Wehentätigkeit) und Schwangere mit einigen Krankheiten wie hoher Blutdruck, Krampfadern oder Nierenerkrankungen sollen auf Saunieren verzichten.

 

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