• Background Image

    Mama und Baby Blog

18. September 2017

Fitness in der Schwangerschaft

Fitness in der Schwangerschaft:
Aktiv und ausgeglichen durch Bewegung

Bewegung ist gesund, macht ausgeglichen, tut gut. Die richtige Dosis Fitness in der Schwangerschaft sorgt dafür, dass du die Zeit mit Babybauch unbeschwert genießen kannst. Wenn du schon vorher Sport getrieben hast, kannst du – in angepasstem Modus – weiter trainieren. Aber auch wenn du bislang eher weniger aktiv gewesen bist, profitierst du enorm von regelmäßiger Fitness in der Schwangerschaft. In jedem Fall gilt: Hol dir das OK von deinem Arzt, hör auf deinen Körper und trainiere nach einem speziell für Schwangere konzipierten Programm.

Warum Fitness in Schwangerschaft?

Fitness in der Schwangerschaft

Eigentlich könntest du in den nächsten 9 Monaten mit gutem Gewissen die Beine hochlegen. Du hast schließlich eine enorme Anstrengung vor dir und trägst solange einiges mit dir herum. Warum dich also mit Fitness in der Schwangerschaft quälen? Genau deshalb. Die Geburt, die Zeit bis dahin und vor allem auch die danach sind eine gewaltige Herausforderung für deinen Körper – nicht nur physisch, auch mental. Dazu brauchst du Kraft und Kondition. Fitness in der Schwangerschaft ist nicht nur optimal, um dich körperlich in Form zu bringen. Regelmäßiges Training sorgt auch für gute Laune und „pimpt“ dein Selbstwertgefühl, das im Hinblick auf die zunehmenden Rundungen vielleicht manchmal etwas schwächelt.

Aber Fitness in der Schwangerschaft bringt dir noch mehr. Regelmäßige Bewegung und sanftes Training kräftigen und dehnen deinen Muskeln, bringen deinen Kreislauf in Schwung, aktivieren deinen Stoffwechsel und lindern so typische Wehwehchen wie Rückenschmerzen, Verstopfung, Müdigkeit oder übermäßige Wassereinlagerung. Studien belegen, dass aktive Schwangere sehr viel weniger körperliche Beschwerden und häufiger eine komplikationsfreie Geburt haben.

Fitness in der Schwangerschaft – was muss ich beachten?

Wichtig ist, dass du immer genau auf deinen Körper hörst. Vor allem: Geh es ruhig an. Eine Schwangerschaft ist kein Wettkampf. Auf hartes Training solltest du ganz verzichten und nie an deinen Grenzen gehen. Sollte dich irgendetwas beunruhigen, sprich mit deinem Arzt darüber. Von dem solltest du auch auf jeden Fall deinen Trainingsplan regelmäßig „autorisieren“ lassen. Das gilt ganz besonders, wenn du vor deiner Schwangerschaft nicht regelmäßig Sport getrieben hast und deinen Körper entsprechend noch nicht so gut einschätzen kannst.

Zum Einstieg sind gelenkschonende Ausdauersportarten an der frischen Luft wie Walking oder Radfahren und kurze Trainingseinheiten für dich optimal. Schwimmen ist auch deshalb super, weil du in der Schwerelosigkeit des Wassers das Gewicht deines Bauches nicht spürst und toll entspannen kannst.




Mit fortschreitender Schwangerschaft und zunehmendem Körperumfang und –gewicht solltest du dein Programm anpassen. Jetzt ist vor allem Low-Impact-Training angesagt, also kein Laufen und Hüpfen. Beim Krafttraining solltest du nur mit wenig Gewicht und dafür mit vielen Wiederholungen trainieren.

Yoga und Pilates sind als besonders sanfte Formen der Fitness in der Schwangerschaft ideal, um dich auf die Geburt vorzubereiten und erleichtern auch die Rückbildung nach der Schwangerschaft. Beides kannst du, wenn du auf bestimmte Positionen und Bewegungen verzichtest, mit deinem individuellen Übungsprogramm prima bis zur Entbindung trainieren.

Deine Vorteile von Fitness in der Schwangerschaft

  • Ist gesund, tut gut, macht dich ausgeglichen
  • Gibt dir Kraft und Kondition
  • Mildert Schwangerschaftsbeschwerden
  • Wirkt übermäßiger Gewichtszunahme entgegen
  • Stärkt dein Selbstwertgefühl

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

18. September 2017

Heißhunger in der Schwangerschaft

Was tun bei Heißhunger in der Schwangerschaft

Heißhunger in der Schwangerschaft– besonders im ersten Trisemester haben schwangere Frauen immer wieder  Essensgelüste, bei manch einem beinhaltet das schräge Kombinationen, die einem normalerweise nicht einmal im Traum einfallen würden. Plötzlicher Hunger auf Essiggurke mit Nutella, Leberwurst mit Marmelade, Vanilleeis und anschließend den Rollmops hinterher… den Attacken sind kaum Grenzen gesetzt. Aber woher kommt der Heißhunger? Was will der Körper uns damit signalisieren, und vor allem- ist es ratsam den Gelüsten jederzeit nachzugeben?

Heißhunger in der Schwangerschaft – die Hormone sind schuld

Na zumindest größtenteils. Die Wissenschaft kann noch immer nicht alle Fragen zum Thema Heißhunger in  der Schwangerschaft klären, aber eine Theorie ist, dass der sich ändernde Hormonhaushalt maßgeblich daran beteiligt ist. Die entscheidende Rolle spielt das Hormon Beta- HCG ( Beta-Humanes-Choriongonadotropin), welches am Anfang einer Schwangerschaft von den äußeren Zellschichten der befruchteten Eizelle gebildet wird. Das löst auch bei vielen Frauen die Übelkeit in den ersten Monaten aus oder eben – die Heißhungerattacken.

Die sprunghaft steigende Konzentration dieses Hormons verändern nicht nur das Hungergefühl, sondern auch Speichel und Geruchssinn. Manche Dinge, die wir vorher gerne gerochen oder gegessen haben, erscheinen uns plötzlich zuwider, die Essensvorlieben wandeln sich. Ein weiteres beteiligtes Hormon ist Insulin, es reguliert im Körper den Zuckergehalt im Blut und sorgt dafür, dass die Glukose in alle Köperzellen gelangt. Durch die Umstellung des Stoffwechsels in der Schwangerschaft wird zusätzlich auch mehr Insulin produziert, da die Glukoseversorgung des Ungeborenen die mütterlichen Reserven schneller erschöpft. Als Folge fällt der Blutzuckerspiegel dadurch natürlich schneller  ab und verursacht ein plötzliches Heißhungergefühl.

Gerade bei schlanken Frauen beobachtet man dieses Phänomen vermehrt. Ist auch gar nicht so dumm- der Köper versucht Fettreserven anzulegen um die optimale Versorgung des Fötus zu garantieren. Leider weiß unser Körper nicht, dass heutzutage keine Hungersnot mehr droht und wir ihm jederzeit ausreichend Nahrung zuführen können. Auch der vermehrte Nährstoffbedarf des wachsenden Kindes  sendet das Signal an unser Gehirn, fleißig auf Nahrungssuche zu gehen und eventuelle Mängel auszugleichen.

Heißhunger in der Schwangerschaft – Nachgeben oder nicht?

Heißhunger in der Schwangerschaft

Weder noch . Zuerst einmal sollte man dafür sorgen, ausgewogen zu essen und alle benötigten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in ausreichender Form zu sich zu nehmen. Während der Schwangerschaft ist es nicht gut, übermäßig zu sündigen oder stark einseitig zu essen. Auf das richtige Maß  kommt es an. Ab und zu sollten sie ihre Gelüste ausleben und sie nicht dauerhaft unterdrücken, denn das kann zu Unzufriedenheit bei der Mutter führen  und wirkt sich auch nicht positiv auf ihr Kind aus. Achten sie darauf eine gesunde Grundlage zu schaffen, dann ist hier und da ein Griff in die Süßigkeitentüte auch nicht so dramatisch. Um den Heißhungerattacken vorzubeugen, essen sie mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag und bringen sie einen plötzlichen Abfall des Blutzuckerspiegels mit einem kleinen Snack wieder in Schwung. Obst eignet sich hier z.B. sehr gut.




Trockenfrüchte, ungesüßtes Popcorn oder Nüsse sind eine gute Alternative zu Nutella, Keksen und Chips. Es kann helfen sich selbst ein „Süßigkeitenlimit“ zu setzten, um sicher zu gehen das der Heißhunger in der Schwangerschaft nicht unkontrolliert aus dem Ruder laufen.  Grundsätzlich gilt, gerade am Anfang der Schwangerschaft nicht unbedingt die Menge des Essens zu steigern, sondern vor allem den Nährstoffgehalt.  Wer ein gesundes Maß einhält und sich grundsätzlich ausgewogen ernährt, der darf auch seinem inneren Schweinehund einfach mal nachgeben!

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

Willst du mehr sehen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Low Carb in der Schwangerschaft

Infos zu Low Carb in der Schwangerschaft

Low Carb in der Schwangerschaft – ist das gesund für Mutter und Kind? Es ist schwer bei diesem Thema eine pauschale Antwort zu geben, denn die gibt es nicht. Ob die Ernährung mit wenig Kohlenhydraten während der Schwangerschaft gesund ist für die Entwicklung des Ungeborenen, wird von Fachleuten und auch im Netzt immer wieder kontrovers diskutiert.

Die Frage hierbei sollte also nicht lauten, Kohlenhydrate ja oder nein, sondern WELCHE Kohlenhydrate gesund sind und viele brauchbare Nährstoffe enthalten. Wie viel Kohlehydrate man zu sich nimmt oder verträgt, hängt individuell von einer jeweiligen Person ab und beinhaltete viele Faktoren wie z.B.  Bewegung, Grundumsatz, Stoffwechsel , ob sie gesund ist oder übergewichtig. Wer kennt das nicht-da schaut der eine das Stück Kuchen nur an und nimmt zu, der andere isst zwei und es scheint keinerlei Auswirkungen zu haben. Darum Vorsicht! In der Schwangerschaft ist keine Art der extremen Ernährung von Vorteil, weder für sie noch für ihr Kind. Kohlenhydrate sind nicht pauschal die Buhmänner unter den Lebensmitteln, vor allem nicht in der Schwangerschaft, wo eine ausgewogene Ernährung das A und O ist. Stellen wir also im Folgenenden besser heraus, welche Kohlenhydrate gesund sind und welche sie während der 9 Monte (und auch danach) getrost weglassen können.

Kohlenhydratarten und ihre Eigenschaften 

Um es kurz und verständlich auszudrücken- Kohlenhydrate lassen sich in einfache und komplexe Arten unterteilen.

Komplexe Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel  (Blutzucker)  langsamer ansteigen und  erzeugen ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem Ballaststoffen, die ihre oft träge Verdauung während der Schwangerschaft in Schwung hält. Einige Lebensmittelbeispiele hierfür sind Haferflocken, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Reis und Vollkornprodukte. Gemüse enthält ebenfalls Kohlenhydrate in verschiedenen Anteilen, je nach Gemüseart und Zubereitung.

Einfache Kohlenhydrate haben einen schnellen Blutzuckeranstieg zur Folge, führen schneller wieder zu Hunger und folglich zu einem erhöhten Kalorienkonsum. Sie sind meist weniger reich an wichtigen Nährstoffen und liefern lediglich schnelle, leere Energie. Das Maß ist hier entscheidend,  ab und zu einfach mal sündigen gehört  dazu und stellt kein Problem dar, aber ihre Hauptmahlzeiten sollten diese Art von Kohlenhydraten nicht enthalten. Zu den einfachen Kohlenhydraten gehören z.B. Haushaltszucker, Marmelade, Süßigkeiten und  jegliche Art von Weißmehlprodukten, die außerdem häufig einen hohlen Glutenanteil aufweisen und bei vielen zu Unwohlsein und Verdauungsbeschwerden führen können. Sie leben auch nach der Schwangerschaft gesünder, wenn sie Zucker und Weißmehl in Maßen genießen.

Low Carb in der Schwangerschaft – Einfluss auf den Fötus

Alles schön und gut, aber wie genau wirken sich denn jetzt die Kohlenhydrate auf das Ungeborene aus, werden sie sich fragen?

Wie oben schon erwähnt,hat der Nährstoffgehalt der Kohlenhydrate einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung. Da dieser bei komplexen Kohlenhydraten deutlich höher ist, versteht es sich von selbst, dass sie diese vermehrt auf den Speiseplan setzten sollten.

Eine Studie aus den USA (University of South Hampton) beschäftigte sich damit, was passierte, wenn Mütter während der Schwangerschaft fast gar keine Kohlenhydrate aßen. Man fand heraus, dass das Kind später eher  zum Dicksein neigte als Kinder, deren Mütter eine normale Menge an  Kohlenhydraten aßen.




Evolutionsbiologisch macht eine solche Anpassung ja auch Sinn-  denn in damaligen  Hungerzeiten, ohne den immerwährenden Überfluss von heute, war es von Vorteil, wenn die Kinder deren  Mütter in einer kargen Umgebung lebten, besonders gute Futterverwerter waren. Dieser tolle Trick in der Veranlagung kann heute allerdings schnell zu Übergewicht bei Kindern führen. Denn zumindest in unseren Breitengraden müssen wir eher versuchen, den übermäßigen Konsum von billigen Kohlenhydraten zu kontrollieren, statt dringend danach zu suchen.

Mittlerweile weiß man, dass Übergewicht nicht nur von den Genen und vom Lebensstil abhängen, es kann durch bestimmte Einflüsse gefördert werden, denen das Kind im Mutterleib ausgesetzt ist. Epigenetische Veränderungen (Faktoren, die die Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig festlegen und beeinflussen, ohne die DNA an sich zu verändern) der Erbsubstanz sind der Grund für einen solchen Effekt. Eine kohlenhydratarme Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft, hatte das sogenannte RXRA-Gen beim Nachwuchs verändert. Dieses Gen enthält eine  Bauanleitung für den  Vitamin A Rezeptor, der wiederum kann den  Fettstoffwechsel beeinflussen.

Fazit 

Nicht zu viel und nicht zu wenig. Auch bei der Ernährung in der Schwangerschaft ist die Ausgewogenheit wohl das wichtigste. Sowohl Diäten oder Low Carb in der Schwangerschaft, als auch zu viele üppige Mahlzeiten haben Einfluss darauf, ob das Kind später mit seinem eigenen Gewicht Probleme bekommt. Die Ernährung in den ersten neun Monaten prägen das Ungeborenen weit mehr, als man vielleicht denken mag.

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

Willst du mehr sehen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Pilates in der Schwangerschaft

Pilates in der Schwangerschaft

Stärke deine Körpermitte

Wenn du Pilates in der Schwangerschaft regelmäßig in deinen Workout-Plan einbaust, tust du nicht nur viel für deine Fitness. Du schaffst schon mit Baby im Bauch die idealen Voraussetzungen für eine unkomplizierte Rückbildung nach der Geburt. Die langsam und kontrolliert ausgeführten Übungen, die speziell an der tiefliegenden Rumpfmuskulatur ansetzen, sind optimal geeignet, um deinen Körper über alle drei Schwangerschafts-Trimester hinweg fit und dich ohne die typischen Wehwehchen bei bester Laune zu halten.

Warum gerade Pilates in der Schwangerschaft?

Er ist aktiv, ohne dass du es merkst: Dein Beckenboden. Stützt deine inneren Organe, stabilisiert deine Wirbelsäule und verschließt dein Becken nach unten. Du brauchst ihn beim Husten, Niesen, Hüpfen, aufrecht gehen. Die Beckenbodenmuskulatur funktioniert weitestgehend automatisch. Du kannst kann sie aber auch bewusst anspannen und dadurch trainineren. Und genau hier setzt Pilates in der Schwangerschaft an.

Für dein Baby muss dein Beckenboden einiges aushalten. Auf ihm lastet nicht nur die ganze Verantwortung, sondern auch das ganze zusätzliche Gewicht. Entsprechend mehr muss er während der Schwangerschaft tragen und gleichzeitig bei der Geburt so dehnbar sein, dass du dein Kind auf natürlichem Weg zur Welt bringen kannst. Beim Pilates-Training wird dein Beckenboden intensiv gearbeitet. Ziel ist es, deine Muskeln gleichzeitig zu kräftigen und flexibel zu halten. Ein zuvor gut trainierter Beckenboden erholt sich schneller und eine Blasenschwäche nach der Entbindung lässt sich so oft verhindern.

Die Beckenbodenmuskeln arbeiten eng mit den Bauch- und Rückenmuskeln zusammen. Im Pilates bezeichnet man das als „Powerhouse“. Mit dem Training dieser gesamten tiefliegenden Muskulatur deiner Körpermitte beim Pilates in der Schwangerschaft kannst du Rückenbeschwerden vermeiden oder zumindest lindern. Außerdem hältst du deinen Körper in Form, so dass du nach der Geburt sehr viel schneller einen flachen, straffen Bauch zurückbekommst.

Pilates in der Schwangerschaft – was muss ich beachten?

Wenn du schon ein Pilates-PRO bist, kannst du im ersten Trimester – also den ersten drei Monaten – grundsätzlich alle gewohnten Übungen weiterhin ausführen. Was du nicht nur beim Pilates in der Schwangerschaft, sondern auch bei allen anderen Aktivitäten immer im Hinterkopf behalten solltest: Wenn du schwanger bist, übernehmen die Hormone das Zepter. Eines dieser Hormone ist Relaxin. Es macht dein Bindegewebe – u.a. Bänder und Sehnen – weicher und elastischer, um deinen Körper auf die Geburt vorzubereiten. Weil sich der gesamte Muskel- und Bandapparat entspannt, kann er deine Gelenke nicht mehr so gut stabilisieren und es kommt schneller zu Überdehnungen. Also Vorsicht beim Training und nichts übertreiben!

Durch die zunehmende Ausdehnung deiner Gebärmutter werden besonders deine beiden geraden Bauchmuskelstränge stark belastet und „driften“ mit der Zeit auseinander. Es besteht die Gefahr einer „Rektusdiastase“, eines Spalts in der Muskeldecke, durch den die inneren Organe nicht mehr optimal geschützt sind. Ab der 14. Woche solltest du deshalb auf alle Übungen verzichten, die an den geraden Bauchmuskeln ansetzen, z.B. Aufrollen oder Absenken der Beine aus Rückenlage oder Positionen wie das „Boot“. Am besten entlastest du deine geraden Bauchmuskeln, indem du die schrägen und tiefen horizontalen Muskelgruppen kräftigst. Auch dafür ist Pilates in der Schwangerschaft optimal.

Das Gewicht deines Babys und deiner Gebärmutter übt Druck auf die große Bauchaorta aus, wenn du auf dem Rücken liegst. Dadurch nimmt die Sauerstoffversorgung für euch beide ab. Du solltest deshalb nicht länger als 3-4 Minuten in Rückenlage trainieren. Weil liegen auf Babybauch auch zunehmend unbequem wird, sind jetzt eher Übungen im Sitzen, im Vierfüßlerstand, in Seitlage oder in Liegestützposition angesagt.

Wenn du dich gut fühlst, kannst du bis zur Geburt trainieren. Mach aber immer nur das, was dir angenehm ist und geh es ruhig an. Im Zweifelsfall hol dir lieber das OK von deinem Gyn.

Deine Vorteile von Pilates in der Schwangerschaft:

  • Spezielle Stärkung der tiefliegenden Bauchmuskulatur
  • Intensive Kräftigung des Beckenbodens
  • Optimale Vorbeugung gegen Rückenschmerzen
  • Langsam und kontrolliert ausgeführte Übungen
  • Ideales Training für die gesamte Schwangerschaft
  • Schnellere Rückbildung nach der Geburt

 


Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

Willst du mehr? Dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Diät in der Schwangerschaft

Diät in der Schwangerschaft

In diesem Beitrag möchten wir dir das Thema Diät in der Schwangerschaft etwas näher bringen. Was es zu beachten gilt, ob es sinnvoll oder vielleicht auch schädlich für dein Baby sein kann. Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Eine Gewichtszunahme in der Schwangerschaft kann von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Im Allgemeinen gilt, dass eine Zunahme von 11-16 kg normal ist.

Diese Kilos entstehen durch das wachsende Kind, die Plazenta, Gebärmutter, Fruchtwasser, die zusätzliche Blutmenge und eingelagerte Fettdepots unter der Haut. Befindet sich Ihre Gewichtszunahme in diesem Bereich, und Ihr Ausgangsgewicht ist normal, besteht kein Anlass für eine Diät.

Ist eine Diät in der Schwangerschaft ratsam?

In der Schwangerschaft zuzunehmen ist ganz normal. Viele Frauen haben jedoch das Problem, dass sie nicht nur die normalen 11-16 Kilo zunehmen, sondern auch einige Kilos darüber hinaus. Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung führen auch in der Schwangerschaft vermehrt zu Gewichtsproblemen, der damit verbundene Wunsch nach einer Diät ist durchaus verständlich. Allerdings ist hier Vorsicht geboten.

Welche Folgen kann eine Diät für das Baby haben?

Grundsätzlich empfiehlt sich keine Diät in der Schwangerschaft, sondern eine Ernährungsumstellung bei übermäßiger Gewichtszunahme. Das  ist ein großer  Unterschied. Viele Diäten bestehen aus der Reduzierung von Fett und Kohlenhydraten, für das Wachstum des Babys  sind ausreichend Nährstoffe aber lebenswichtig! Eine nicht überwachte Diät kann zum Nährstoffmangel und  Unterversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen führen, die das Baby in der Zeit dringend für eine gesunde Entwicklung benötigt. Bei einer zu schnellen Gewichtsabnahme können sich Giftstoffe lösen, die sich in den Fettdepot eingelagert haben und ihrem Kind Schaden zufügen. Von herkömmlichen Diäten ist also generell abzuraten. Nicht das Abnehmen sollte im Vordergrund stehen, sondern eine bunte und ausgewogene Ernährung. Eine Ernährungsumstellung sorgt dafür, dass alle Lebensmittelgruppen in einem gesunden Maß auf ihrem Speiseplan stehen.

Statt Diät in der Schwangerschaft – gar nicht erst allzu viel zunehmen

Eine Schwangerschaft ist natürlich kein Freibrief dafür, nun gar nicht mehr auf sein Gewicht zu achten. Grundsätzlich stimmt es „für Zwei zu essen“, jedoch bezüglich der Nährstoffe NICHT der Menge.  Der Kalorienbedarf steigt erst ab dem 4. Monat, und dann auch nur um ca. 20%. Das entspricht etwa 300-500 Kalorien mehr, je nach persönlichem Bedarf und Aktivität.  Es ist also bei ausreichender Nährstoffversorgung nicht notwendig doppelt so viel zu essen. Wer hin und wieder seine Heißhunger Attacken mit einem Teller Obst oder frischem Gemüse stillt und nicht mit Keksen und Eiscreme, wirkt den überschüssigen Kilos entgegen.

Diät in der Schwangerschaft

Abnehmen in der Schwangerschaft

Sollten Sie dennoch abnehmen wollen in der Schwangerschaft, da sie das Risiko an Diabetes oder Bluthochdruck während der Schwangerschaft zu erkranken minimieren wollen, hilft vor allem Bewegung und Sport.

Viele Frauen sind der Ansicht, sie müssten ihr Sportprogramm in ein Schonprogramm verwandeln wenn sie erfahren, dass sie schwanger sind. Es ist jedoch bewiesen, dass sich Sport positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirkt. Von gefährlichen Sportarten,  bei  denen ein hohes Sturzrisiko besteht oder die mit Stößen und Schlägen ausgeführt werden, sollte natürlich abgesehen werden. Man weiß aus vielen Studien, dass wir besser abnehmen, wenn wir unseren Energieverbrauch durch körperliche Bewegung erhöhen.

Fazit: Statt einer  Diät besser Ernährungsumstellung

Wer den Kilos zu Leibe rücken will um sich wieder wohl zu fühlen in seiner Haut, stellt besser die Ernährung insgesamt um, anstatt das Risiko einer Diät in der Schwangerschaft einzugehen. Während einer Schwangerschaft soll man auch genießen dürfen und sich nicht zusätzlich dem Stress einer Diät aussetzten. Denn schnelle Abnahme von Gewicht, versetzt den Körper in einen Stresszustand, egal ob schwanger oder nicht. Sein Wohlfühlgewicht sollte man gerade in der Schwangerschaft ganz entspannt angehen. Wer frisch kocht und auf zuckerhaltige industriell verarbeitete Fertigprodukte verzichtet, regelmäßig Gemüse, Obst und hochwertige Eiweiße und Kohlehydrate auf dem Speiseplan hat, der macht schon vieles richtig und beugt zusätzlichen Kilos vor.




Kleiner Tipp: Oft purzeln die Kilos nach der Geburt während der Stillzeit am schnellsten, da die Wassereinlagerungen nach und nach ausgeschieden werden. Übrig bleiben einige Reserven, die wir Frauen für die Stillzeit angelegt haben. Die werden während der Stillzeit abgebaut- das beruhigt vielleicht die ein oder andere. Auch hier gilt  jedoch- achten Sie auf ausreichend Nährstoffe in der Muttermilch.

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

Willst du mehr sehen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Salami in der Schwangerschaft

Salami in der Schwangerschaft

Ist Salami in der Schwangerschaft wirklich schädlich? Die erste Frage die wir uns stellen, wenn wir erfahren haben dass wir schwanger ist- was darf ich essen und was nicht? Was schadet dem ungeborenen Kind und welche Lebensmittel sind besonders wichtig für eine gesunde Entwicklung? Jeder behelligt uns mit Ernährungstipps und es ist manchmal gar nicht so einfach, bei so vielen Ratschlägen den Durchblick zu behalten.

Bei dem  Thema „Salami in der Schwangerschaft“  gehen die Meinungen auseinander. Ist der Verzicht von Salami in der Schwangerschaft tatsächlich  notwendig? Fakt ist, das Rohwürste aller Art, und dazu gehört auch die Salami, in der Schwangerschaft vermieden werden sollten, da sie Keime und Bakterien enthalten können wie Toxoplasmoseerreger und Listerien. Diese können zu erheblichen kindlichen Schädigungen und Entwicklungsstörungen führen.  Allerdings wird bestätigt, dass Salami dann sorglos konsumiert werden kann, wenn sie industriell hergestellt wird und durch eine lange Reifezeit keine Toxoplasmen oder Listerien mehr  beinhalten kann.

Aufgrund der enthaltenen Milchsäurebakterien, die für die Reifung sorgen und der Wurst den Wassergehalt entziehen, haben die Keime und Bakterien keine Nährstoffgrundlage mehr. Zu Hause gilt, sauber lagern und auf eine einwandfreie Hygiene in Kühlschrank und Küche achten,  um die Verbreitung von Bakterien und Keimen zu verhindern.  Trotz allem ist Vorsicht geboten, denn mittlerweile wird in vielen Betrieben durch Zugabe von Zusatzstoffen die Reifung beschleunigt, um die Salami schnell und gewinnbringend auf den Markt zu bringen. Versichern Sie sich genau, wie die Wurst hergestellt wurde.  Wer gar kein Risiko eingehen möchte und kein Problem mit dem Verzicht hat, sollte sie schlichtweg weglassen und sich Alternativen suchen.

Auf welche Wurstwaren sollte ich sicher verzichten?

Wie schon erwähnt, sind Rohwürste aller Art definitiv zu meiden. Dazu gehören z.B.  Mett, Teewurst, Pökelfleischerzeugnisse wie roher Kassler, Räucher-oder Schinkenspeck.  Gänzlich verzichten sollten Sie auf rohes Fleisch wie Tatar oder Carpaccio, und das Steak im Restaurant bestellt man lieber „durch“ um eine Infektion zu vermeiden, obgleich es rosa selbstverständlich besser schmeckt.

Innereien sind  während der Schwangerschaft ebenfalls nicht empfehlenswert, da sie einen hohen Anteil an Vitamin A enthalten, welches in hoher Konzentration das Ungeborene schädigen kann.  Bei Leberwurst, die absolut unbedenklich ist, sollte auf die Menge des Verzehrs geachtet werden-  60 g täglich sind erlaubt.

Salami in der Schwangerschaft & Alternativer „Wurstgenuss“

Wurstliebhaber können aufatmen- nicht alle Wurstsorten sind verboten während der Schwangerschaft. Wurst, die unter Erhitzen hergestellt wurde, wie Fleischwurst, Mortadella, gekochter Schinken und Leberwurst sind unbedenklich. Noch einmal der Hinweis, eine Portion Leberwurst oder Pastete enthält ca. 1,5 mg Vitamin A, maximal 3 mg sollten sie täglich zu sich nehmen (entspricht 60g Leberwurst).

Die Wurstwaren müssen immer gut gekühlt aufbewahrt und bald verzehrt werden. Besser sind abgepackte Wurstwaren, da die Keimbelastung in einer Frischetheke weitaus höher ist als in Industriebetrieben.  Aufgrund vieler Inhaltsstoffe, wie Konservierungsstoffe und Stabilisatoren in vielen Wurstsorten, ist ein mäßiger Verzehr so oder so ratsam. Die Menge macht das Gift.  Einige Biohersteller verzichten mittlerweile ganz auf Zusatzstoffe und Stabilisatoren.

Welche Lebensmittel sind generell zu vermeiden während einer Schwangerschaft?

Salami in der Schwangerschaft

Neben einigen Wurstwaren gibt es weitere Lebensmittel,  die man besser weglassen sollte. Roher Fisch und Meerestiere sind wegen der Möglichkeit einer Infektion mit Salmonellen oder Listerien verboten. Salmonellen haben zwar keine direkten Folgen für das Kind, sind jedoch für die Mutter sehr unangenehm und kräftezehrend. Verzichten sie besser auf Sushi  (Sushi z.B. mit Gemüse oder mit Ente sind natürlich erlaubt)und geräucherten Lachs. Durchgegart stellt Fisch keine Gefahr dar, im Gegenteil, er enthält wichtige Nährstoffe und Eiweiße, die für eine gesunde Entwicklung förderlich sind. Eine gute Alternative für Fischliebhaber sind eingelegte, durchgegarte Fischprodukte in Konserven- bei Hering mit Tomatensauce, Rollmops, Heringsstip und Co. darf zugegriffen werden. Bei einigen Fischsorten und Meerestieren ist es ratsam, auf die Schwermetallbelastung  zu achten. Hierzu gehören Thunfisch, Schwertfisch, Hummer und Miesmuscheln.




Rohmilchprodukte sollten wegen des Risikos der Listeriose  (Infektionskrankheit) nun gemieden werden. Woraus genau ein Käse hergestellt wurde, muss innerhalb der EU auf dem Etikett deklariert sein und ist beim Einkauf somit gut zu erkennen. Alle Produkte aus pasteurisierter Milch sind absolut in Ordnung (Gouda, Edamer, Yoghurt usw.) – auch Hartkäse ist unproblematisch, da er durch seinen langen Reifevorgang abgetrocknet ist.  Vorsicht gilt ebenfalls bei rohen Eiern und Produkten aus Rohei, gerne auch in Desserts verwendet. Hierbei besteht die Gefahr einer Salmonellenvergiftung. Gleiches gilt für Mayonnaise, Eiscreme oder Salatdressings, fragen sie einfach nach der Zubereitungsart, um sicher zu gehen. Dass Alkohol in der Schwangerschaft verboten ist  und gravierende Folgen für ein Ungeborenes haben kann, ist ja weithin bekannt. Achten Sie auf die Zubereitung mit Alkohol bei Nachspeisen und Pralinen, auch wenn der Alkoholgehalt sehr gering ist. Wird er in der Sauce komplett verkocht, besteht keine Gefahr mehr.

Unser Tipp: Machen Sie sich nicht verrückt, gestalten sie ihren Speiseplan abwechslungsreich und bunt. Essen soll auch weiterhin ein Genuss sein und ist unproblematisch, solange man die grundlegenden Ernährungsregeln in der Schwangerschaft beachtet.

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

Willst du noch mehr sehen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Beschwerden in der Schwangerschaft

Typische Beschwerden in der Schwangerschaft

Die Beschwerden in der Schwangerschaft können bei  jeder Frau unterschiedlich sein. Einige merken nur geringe Veränderungen, die wenig negativen Einfluss auf die Schwangere  haben, andere hingegen leiden während der gesamten Schwangerschaft  unter starken  Ausprägungen der Beschwerden.  Häufig können schon einfache Maßnahmen dazu beitragen, das Wohlbefinden während der Schwangerschaft positiv zu beeinflussen. Zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft zählen:

Beschwerden in der Schwangerschaft – Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen sind leider häufige Erscheinungen in der frühen Schwangerschaft.  Für viele Frauen ist das sehr belastend und kräftezehrend, und führt in manchen Fällen sogar zum Gewichtsverlust. Oft tritt die Übelkeit am Morgen auf, kann aber auch während des Tages unerwartet vorkommen. Es wird vermutet, dass die hohe Konzentration des Schwangerschaftshormons HCG (Human Choriongontropin) dafür verantwortlich ist, die nach 12 Wochen wieder abfällt. Ab diesem Zeitpunkt  verschwindet die Übelkeit normalerweise langsam wieder.

Es mag nicht sehr hilfreich sein, jedoch ist die Übelkeit ein Zeichen dafür, dass die Schwangerschaft ihren normalen Verlauf nimmt und der Körper sich mit der neuen Situation anfreundet.

Was kann helfen?

Auch wenn man es nicht immer schafft, die Übelkeit ganz zu verhindern, so gibt es doch einige Tricks um es erträglicher zu machen. Wichtig ist, eine ausgewogene Ernährung und vor allem häufigere kleine Mahlzeiten. Diese halten den Blutzuckerspiegel oben, was der Übelkeit entgegenwirkt. Gerade am frühen Morgen sollten auch die Frühstücksmuffel unter Ihnen versuchen, eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Meiden Sie Übelkeit auslösende Gerüche und Lebensmittel, die ihnen im Moment nicht zusagen. Aus Erfahrungen weiß man, dass Ingwer ein gutes Hausmittel ist um der Übelkeit entgegen zu wirken, z.B.  in Form von Tee.

Bei anhaltenden, extremen  Erbrechen halten sie besser Rücksprache mit ihrem Arzt, um sich und ihr Kind zu schützen. Es kann schnell zu einem bedenklichen Wasserverlust und deutlicher Gewichtsabnahme führen.

Beschwerden in der Schwangerschaft – Schwindelgefühle

Vor allem zu Beginn der Schwangerschaft taucht eine typische Beschwerde auf- Schwindelgefühle. Ursachen für den plötzlichen Schwindel ist häufig das plötzliche Absacken des Blutdrucks, verursacht durch z.B. zu schnelles Aufstehen. Lassen sie es also vor allem morgens ruhig etwas langsamer angehen und nehmen sie sich ein paar Minuten bis der Kreislauf langsam in Schwung kommt. Wer sich gerne bewegt und weiterhin Sport macht, hilft dem Körper mit einem zusätzlichen Energieschub, dem Schwindel entgegenzuwirken.

Hier gilt auch der Tipp- achten sie auf ihren Blutzuckerspiegel. Sackt dieser sehr schnell ab, kann das ebenfalls zu Schwindelgefühlen führen. Wenn sich Unwohlsein einstellt, hilft ein kleiner Obstsnack um sie wieder auf die Beine zu kriegen. Ausreichend Flüssigkeit ist mindestens genauso wichtig, denn auch Flüssigkeitsmangel kann Schwindelattacken hervorrufen.

Machen sie sich nicht unnötige Sorgen, in der Regel ist Schwindel eine völlig normale Begleiterscheinung der Schwangerschaft.

Beschwerden in der Schwangerschaft – Bähungen und Völlegefühl

Beschwerden in der Schwangerschaft

Viele Frauen in der Schwangerschaft können ein Lied davon singen- einen harten aufgetriebenen Unterleib, man fühlt sich aufgebläht und einfach unwohl. Die Hormone sind wie immer an allem schuld- Progesteron wird gerade zu Beginn der Schwangerschaft vermehrt produziert und sorgt im Körper für mehr Muskelentspannung. Ein lästiger Nebeneffekt ist dabei, dass sich auch im Darm Entspannung breit macht und er träge wird.

Die aufgenommene Nahrung verbleibt länger im Verdauungstrakt und entwickelt Gase. Dieser Vorgang ist nicht gefährlich aber häufig unangenehm und belastend.

Lässt die Produktion von Progesteron endlich nach, sind es nun nicht mehr die Hormone die den Verdauungstrakt belasten, sondern die zunehmende Größe des Babys. Es drückt mit seinem Gewicht auf Magen und Darm. Darum sind diese typischen Symptome oft Begleiter während der ganzen Schwangerschaft.

Was ist hilfreich?

Um die Verdauung in Schwung zu bringen hilft vor allem das bewährte Hausmittel Bewegung. Bauen sie Verdauungsspaziergänge in ihren Alltag ein oder treiben sie Sport soweit wie es ihnen möglich ist. Ausreichend Flüssigkeit fördert ebenfalls die Verdauung, allerdings würde ich hier auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten, da diese einen Blähbauch eher fördern. Empfehlenswert sind z.B. Tees aus Fenchel, Anis und Kümmel.

Essen sie langsam und kauen sie gut, so ist die Mahlzeit leichter zu verdauen wenn sie unten ankommt. Tun sie sich den Gefallen und verzichten sie darauf, sich in knappe Jeans zu quetschen und tragen sie lockere Kleidung, das engt den empfindlichen Bauch nicht so ein und vermindert den Druck. 

Beschwerden in der Schwangerschaft – Brustschmerzen

Empfindliche oder sogar schmerzende Brüste können ein erstes Indiz für eine Schwangerschaft sein. Viele Frauen empfinden in der Zeit Berührungen der Brust als unangenehm. Was verändert sich nun in der Brust? Der Körper bereitet sich auf die Geburt des Kindes vor und die Brüste spielen bei der anschließenden Ernährung des Kindes eine enorm wichtige Rolle. Schon zu Anfang werden die Brüste größer, das Brustgewebe wächst, und die Brustwarzen verändern sich. Die Natur hat es schlau eingerichtet, denn das größer werden der Brustwarzen und die dunklere Färbung der Vorhöfe, mach es dem  Neugeborenen einfacher, die Brustwarze beim Trinken schneller zu finden.  Die Brüste vergrößern sich weiter während der gesamten Schwangerschaft. Keine Panik, auch das ist völlig normal.

Wie kann ich es den Brüsten angenehmer machen?

Ein gut sitzender, aber nicht zu enger BH hilft oft schon, das Bindegewebe zu stützen. Die Bauchlage wird in vielen Fällen in der Zeit der Überempfindlichkeit gemieden, da der Druck auf die Brust sehr unangenehm sein kann. Sprechen sie mit ihrem Partner offen darüber, welche Berührungen angenehm sind und auf welche man in der Zeit lieber verzichtet. Hilfreich ist es, die Brüste täglich mit Öl vorsichtig zu massieren um die Haut geschmeidig zu halten und dem Spannungsgefühl etwas entgegenzuwirken.

Kleiner Tipp für die Stillzeit: Lassen sie viel Luft an ihre Brustwarzen. Bestreichen sie die Brustwarzen regelmäßig mit etwas Muttermilch, das wirkt antibakteriell und fördert die Wundheilung!

Wassereinlagerungen

Mit dieser typischen Beschwerde in der Schwangerschaft haben leider viele Frauen zu kämpfen. Geschwollene Gelenke, dicke Finger, schwere Beine und drückende Schuhe. Diese Symptome treten vermehrt im letzten Drittel der Schwangerschaft auf und sind in der Regel harmlos- wenn auch nicht schön. Wissenschaftler sind sich noch nicht einig, warum der Körper vermehrt Wasser einlagert. Auch hier kann es mit dem veränderten Hormonhaushalt zusammenhängen.

Letztendlich stellt sich uns auch eher die Frage, was können wir dagegen tun?

Ein ganz einfacher Rat-  legen sie ab und zu die Beine hoch und gönnen sie sich kleine Auszeiten. Enge Schuhe sind nicht empfehlenswert, besser sind flache und bequeme Schuhe, im Sommer sogar Sandalen oder Flip Flops. Wenn sie zu Krampfadern und Besenreißern neigen, helfen wechselwarme Duschen und Kompressionsstrümpfe. Für die modebewussten unter uns- diese gibt es mittlerweile auch in ansprechenden Varianten zu kaufen. Sie halten gerade beim langen sitzen oder stehen die Schwellungen in Grenzen.

Hier gilt ebenfalls, körperliche Ertüchtigung hält das Herz-Kreislaufsystem in Gang und fördert eine gesunde Durchblutung. Vor allem Schwimmen hat gleich mehrere Vorteile: Der Wasserdruck wirkt entstauend und Schwimmbewegungen sind förderlich für die Muskulatur am ganzen Körper ohne die Gelenke zu belasten.

Wein wichtiger Hinweis: Lassen sie die Finger von Entwässerungstabletten oder Entwässerungskuren. Der Wasserentzug kann sich negativ auf ihr Kreislaufsystem auswirken und wirkt eher weniger beim Entwässern des Gewebes!

Schlaflosigkeit

Die Gründe für Schlafprobleme können sehr vielseitig sein. Sie treten vor allem im ersten  und im letzten Trimester auf. Obwohl man tagsüber oft von Müdigkeit geplagt ist, kann man abends keine Ruhe finden und kommt schlecht in den Schlaf. Auch hier kann die Hormonumstellung eine Ursache sein, wie man es ebenfalls von den Wechseljahren kennt. Vermehrter Harndrang stören die Nachtruhe oder unser Kind hat beschlossen gerade nachts eine kleine Strampeleinlage zu geben. Am Ende der Schwangerschaft ist es immer schwerer eine angenehme Schlafposition zu finden, da der runde Bauch oft im Weg ist.




Was kann helfen?

Hier helfen sogenannte Stillkissen, die durch ihre Form die Schlafposition unterstützen können. Auf der linken Seite ist es manchmal leichter zu liegen, da die Position die große Hohlvene entlastet und einen verbesserten Rückfluss des Blutes aus der unteren Körperhälfte zum Herzen gewährleistet.

Ausgedehnte Spaziergänge können helfen, ebenso wie autogenes Training und Entspannungsübungen. Ein Magnesiumbad am Abend kann wesentlich zu einer guten Nachtruhe beitragen, mehr Informationen hierzu gibt es im Internet oder in der Apotheke.

Es gibt wohl leider kein Patentrezept bei Schlaflosigkeit, am besten versucht man verschiedene Methoden aus und findet raus, welche einem am meisten zusagt. Manch einem hat auch schon eine warme Tasse Tee und ein gutes Buch geholfen …

Beschwerden hin oder her, wer am Ende das kleine Glück in seinen Armen hält, wird die  Strapazen während der Schwangerschaft im Nu vergessen haben.

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

Willst du noch mehr sehen, dann folge uns auf Facebook!

 

18. September 2017

Top 10 der wichtigsten Einkäufe in der Schwangerschaft

Top 10 der Einkäufe in der Schwangerschaft

Schwangerschaft ist eine aufregende schöne Zeit. Man möchte direkt die halbe Welt für das Kind kaufen, aber als Mama darf man sich selbst nicht vergessen. Bevor es ans Kinderzimmer anrichten und Babyklamotten geht, gibt es ein Paar Anschaffungen, die jede Frau spätestens ab der zweiten Schwangerschaftshälfte selbst braucht.

Aus diesem Grund habe ich für dich eine Top 10 der Einkäufe in der Schwangerschaft für dich zusammengeschrieben:

eine bequeme Jeans

Solange der Bauch noch klein ist, passt man ja noch in alte Hosen rein. Aber spätestens nach der 12. SSW wirst du merken, dass eine normale Jeans einfach zu eng wird. Du sollst dir also mindestens 2 richtig gute Umstandshosen gönnen. Es gibt tatsächlich richtig schöne Jeans, die zu jeder Gelegenheit passen und in der du stolz deine neuen Rundungen präsentieren kannst. Und direkt nach der Geburt wirst du sie bestimmt auch noch tragen.

Nahrungsergänzungsmittel

Natürlich solltest du dich trotzdem gesund ernähren. Wie du und dein Kind am besten versorgt sind, habe ich in meinem Buch geschrieben (Hier bestellen). Aber dein Körper braucht jetzt einfach mehr von bestimmten Nährstoffen. Das hier wird auch von fast allen Frauenärzten empfohlen.

ein neuer BH

Zuerst kannst du natürlich deine alten Bhs tragen, solange deine Brüste noch nicht gewachsen sind. Später aber bringt dir ein Schwangerschafts-BH eine große Erleichterung, wenn deine Brüste schmerzen und sich schwer anfühlen. Ausserdem kannst du ihn später auch in der Stillzeit tragen.

„Sexy“-Schwangerschafts- Slips

Ok, ich gebe zu, sexy ist zwar ironisch gemeint, aber ich habe welche rausgesucht, die ganz süß aussehen. wenn dein Bauch richtig rund ist, ist guter Halt und Wohlfühlen sehr wichtig. Mit diesen (hier) Slips bekommst du keine blöden Kommentare von deinem Liebsten.

Strumphose statt Jeans

Da manche Frauen am Po und den Beinen so viel zunehmen, greifen sie statt xxl Hosen auf Röcke und Kleider zurück. Dazu braucht man spezielle Strumphosen für Schwangere, die richtig am Bauch sitzen und ihn unterstützen.

Bauchgurt

Manche Frauen schwören drauf, dass der Bauchgurt das Bindegewebe unterstützt. Außerdem entlastet das auch den Rücken. Oder greife zu einem Bauchband. Dadurch kann man auch alte Shirts lässig drüber tragen. Außerdem sehen die Teile sehr süß aus.

Gönne dir ein schönes Teil

Komische Bhs und Slips, xxl Hosen… das kann sich schon etwas depremierend anfühlen. Aus diesem Grund musst du dir etwas Schönes gönnen, etwas, in dem du dich richtig wohl und schön fühlst.

Kompressionsstrümpfe

Durch das zunehmende Gewichtwirst du mit den Wassereinlagerungen zu kämpfen haben. Es gibt zwar einige Tricks, wie man die lindert (in meinem Buch beschrieben), aber auch die Kompressionsstrümpfe würde dir helfen.

Öl gegen Schwangerschaftsstreifen

Um die ungeliebten Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden oder so gering wie möglich zu halten, muss die Haut gepflegt werden. Dafür eignet sich sanfte Massage perfekt dafür. Außerdem steigert das ja auch das Wohlbefinden von der Mama.

ein besonderes Kissen

Irgendwann mit dem wachsenden Bauch wird das Schlafen für dich ungemütlich. Manche Frauen schlafen sogar im Sitzen dann. Es gibt aber eine gute Lösung dafür- spezielles Schwangerschaftskissen! Später kannst du dieses Kissen auch zum Stillen benutzen.

 

Möhtest du mehr Informationen oder Ideen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Sauna in der Schwangerschaft

Sauna in der Schwangerschaft

Das Schwitzen in der Sauna ist nicht nur Wellness für die Seele, das unser Wohlbefinden steigern lässt, sondern ist auch noch gesund. Aber wie sieht es mit der Sauna in der Schwangerschaft aus? Soll man darauf verzichten oder worauf soll man achten, wenn man es trotzdem weitermachen möchte?

Für Schwangere kann ein Saunabesuch einige Vorteile haben:

  1. Die regelmäßige Sauna entspannt und entkrampft die Muskeln im Beckenbereich. Die Forscher aus Finnland stellten fest, dass die Folge eine leichtere und kürzere Geburt ist.
  2. Beim Saunieren verlieren wir Wasser, dadurch können sich die Wassereinlagerungen verbessern.
  3. Es wird die Durchblutung angeregt. Die Wissenschaftler glauben, dass dadurch das Risiko für Thrombosen Krampfadern vermindert und vorgebeugt wird.
  4. Immunsystem wird angeregt und es gibt weniger Beschwerden in der Schwangerschaft

Bevor es aber in die Sauna geht, sollte man das mit eigenem Arzt oder Hebamme Rücksprache halten, auch wenn man das Saunieren gewöhnt ist. Außerdem darf man nicht in die Sauna in der Schwangerschaft, wenn irgendwelche Komplikationen aufgetreten sind. Wenn alles ok ist, sollte man trotzdem einige Dinge grundsätzlich beachten:

Werdende Mamas sollen Sauna mit der Temperatur von 50-60 Grad wählen, denn die Aufgüsse bei den hohen Temperaturen und bestimmten Duften (kurz vor der Entbindung) vorzeitige Wehen auslösen können. Und generell heißt es jetzt etwas kürzertreten: 10 Minuten pro Saunagang sollen nicht übertreten werden und auch nur 2 Gänge (Zwischen den Gängen sollen mindestens 15 Minuten Pause gemacht werden). Und für den Fall, dass die Schwangere merken könnte, ihr geht’s es nicht so gut, sollte sie lieber untere Bänke in der Nähe vom Ausgang nehmen.

Es empfiehlt sich auch eher eine trockenere Sauna als Dampfbad, da diese zusätzlich den Kreislauf belasten können. Deswegen sollte man auch nach dem Saunagang darauf verzichten, ins kalte Becken direkt zu springen.

Viel besser ist es mit einem Gießschlauch erst einmal langsam die Extremitäten abzukühlen, denn dort befinden sich weniger Rezeptoren als am Rumpf, dadurch kommt es nicht zu schnell zu einem Kreislaufzusammenbruch. Zu dem kann es auch kommen, wenn man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt: der Wasserverlust sollte schnell ausgeglichen werden. Generell sollte werdende Mami beachten, dass sie einen höheren Wasserbedarf hat, ohne Saunieren muss sie schon um die 2 Liter täglich trinken (Wasser, Tee)

Frauen, die nicht regelmäßig oder gar nicht zuvor die Sauna besucht haben, sollten in den ersten 3 Monaten auf Saunieren verzichten, denn in dieser Zeit reagiert das Baby am empfindlichsten auf äußere Einflüsse.

Nach der Entbindung in der Stillzeit ist es auch erlaubt, die Sauna zu besuchen. Die hohen Temperaturen weiten aber die Poren und dadurch kann etwas Milch rauskommen. Tipp: ein feuchtes Handtuch auf der Brust tut nicht nur gut, sondern saugt auch die Milch auf.

Und wann ist die Sauna in der Schwangerschaft absolut tabu? Risikoschwangere (z.B. Schwangerschaftsdiabetis, vorzeitige Wehentätigkeit) und Schwangere mit einigen Krankheiten wie hoher Blutdruck, Krampfadern oder Nierenerkrankungen sollen auf Saunieren verzichten.

 

Willst du mehr Informationen oder Ideen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Geburtsvorbereitungskurs – alles was du wissen musst

Geburtsvorbereitungskurs – alles was du wissen musst

Eine Schwangerschaft ist mit Abstand die schönste Erfahrung, die jede von uns machen wird. Aber gerade die Frauen in der ersten Schwangerschaft haben oft Angst und fühlen sich unsicher, was die Geburt angeht.

Während der Schwangerschaft sammeln sich immer mehr Fragen rund um diese Zeit und um die Entbindung an. Deswegen gibt es Kurse, die die Angst vor dem Unbekanntem nehmen. Und je näher der Termin des Geburtes rückt, desto wichtiger ist es, so einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen. Es gibt zwar verschiedene Anbieter, aber das Ziel davon bleibt immer das Gleiche: sie sollen dich auf die Wehen, die Geburt und vor allem auf die ersten Monate mit dem Baby vorbereiten. Du sollst mit allen wichtigsten Abläufen vertraut gemacht werden.

Wann soll ich mich für einen Geburtsvorbereitungskurs anmelden?

Ganz wichtig ist es rechtzeitig sich die Gedanken zu machen, wo und mit wem das machen möchte. Viele dieser Kurse sind schnell ausgebucht oder ein freies Plätzchen ist weit weg von zuhause (und gerade mit dem großen Bauch macht es keinen Spaß, stundenlang im Auto oder im Bus zu sitzen). Die Anmeldung sollte in der 20. SSW schon gemacht worden.

Aus diesem Grund kann man den Geburtsvorbereitungskurs auch online bei einer erfahrenen Hebamme machen (hier)

Die Geburtsvorbereitungskurse beginnen meistens ab der 25. SSW. Es ist auch auf jeden Fall ratsam in der zweiten Schwangerschaftshälfte den zu machen, wenn du schon bewusst das ungeborene Baby wahrnehmen kannst. Versuche den Kurs so zu legen, dass du den Kurs ungefähr am Ende vom 8. , Mitte des 9. Monats beendest.

Warum brauchst du einen Geburtsvorbereitungskurs?

Ein Geburtsvorbereitungskurs soll dich durch die Schwangerschaft begleiten und vor allem geistig und körperlich auf die Wehen und die Geburt selbst vorbereiten. Gerade, wenn es sich um dein erstes Kind handelt, hast du keine Erfahrung damit und brauchst jemanden, der dir alles zeigen kann. Ratsam ist es auch deinen Partner da einzuspannen. In den Kursen wird das Thema aus weiblicher und aus männlicher Sicht behandelt. So kann dein Partner wertvolle Tipps erhalten, wie er dich am besten bei der Geburt unterstützen kann.

Jede Hebamme kann selbst entscheiden, wie sie den Kurs gestaltet. Aber du wirst die wichtigsten Themen kennenlernen:

  • alles rund um die Schwangerschaft
  • wie eine normale Geburt abläuft und wie dein Wochenbett aussehen will
  • verschiedene Einspannungstechniken, Atmungstechniken, die durch die Wehen helfen sollen
  • die besten Geburtspositionen
  • die besten Möglichkeiten rund um die medizinische Versorgung
  • wie du und dein Partner mit der neuen Situation (vor allem auch nach der Geburt mit dem Baby) umgehen sollen
  • Säuglingspflege
  • Tipps zum Stillen
  • manche Kurse zeigen auch Sportübungen, die du während der Schwangerschaft machen kannst, um sich körperlich besser auf die Geburt vorzubereiten.

Welche Geburtsvorbereitungskurse gibt es und wie lange gehen diese?

Es gibt verschiedene Kurse, die sich speziell auf deine Bedürfnisse orientieren. Grundsätzlich dauert ein Kurs 14 Stunden. Oft kann man das entweder an mehren Tagen in der Woche machen oder als Crash Kurs an einem Wochenende.

Grundsätzlich kann man zwischen 3 verschiedenen Kursarten unterscheiden:

Kurs nur für Schwangere: Hier darf dein Partner nicht mitkommen. Empfehlenswert sind diese Geburtsvorbereitungskurse für alleinstehende oder solche Mamas, bei denen der Mann oft beruflich unterwegs ist.

Kurs für Paare: Meistens sind hier Paare, die zum ersten Mal Kind bekommen. Den meisten Männern wird erst durch so einen Kurs klar, wie sie die Frau unterstützen können und was das heißt, ein Vater zu werden.

Kurs zum Auffrischen: Du bist schon Mama, aber deine letzte Geburt liegt schon einige Jahre her? Dann solltest du diesen Kurs besuchen! Denn die Medizin bleibt auch nicht stehen.

Was kostet ein Geburtsvorbereitungskurs?

Ein gewöhnlicher Geburtsvorbereitungskurs ist für die Frau kostenlos. Sollte aber der Mann dabei sein, muss er das selbst bezahlen. Diese betragen rund 80€

Gibt es Alternativen zum klassischen Geburtsvorbereitungskurs?

Wer schon einen Geburtsvorbereitungskurs besucht hat und bestens auf die Geburt gerüstet ist, kann auch auf alternativen Kurse ausweichen.

Gebuhrsvorbereitung im Wasser: diese Kurse machen sehr viel Spaß. Man ist körperlich aktiv und lernt dabei noch andere Mamas aus der Umgebung kennen. Das Positive an diesem Kurs ist, dass du dich für diese Zeit praktisch schwerelos fühlen kannst.

Yoga Geburtsvorbereitung: Yoga macht dich für die Geburt fit und stärkt deine Muskeln. Außerdem lernst du auch Entspannungstechniken und Atemtechniken kennen. Yoga hilft dir, sich auch mental auf die Lebensetappe vorzubereiten.

Geburtsvorbereitung mit Akupunktur: Dieser Kurs kann ab der 35. SSW besucht werden und es werden 3 bis 4 Sitzungen benötigt. Das Vorteil an der Akupunktur ist, dass dein Gebärmutterhals (Zervix) schneller reift und die Wehentätigkeit in der Eröffnungsphase anregt.

Ein Online Geburtsvorbereitungskurs: Der Vorteil davon, dass du alles gemütlich von Zuhause aus machen kannst. Dein Partner trägt keine Mehrkosten. Der Kurs kann zu jeder Tageszeit gemacht werden und ihr könnt ihn so oft wie ihr wollt wiederholen. Der Kurs wird von einer erfahrenen Hebamme gegeben und ihr beide bekommt den gleichen Inhalt geboten wie in einem gewöhnlichen Kurs (hier zum Kurs).

 

Willst du mehr Informationen und Ideen, dann besuche uns auf Facebook!

Scroll Up
See more premium WordPress themes by TommusRhodus