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    Mama und Baby Blog

    Lebensmittel

18. September 2017

Gesunde Lebensmittel in der Schwangerschaft

Gesunde Lebensmittel in der Schwangerschaft

Warum Gesunde Lebensmittel in der Schwangerschaft so wichtig sind. Eine gesunde Ernährung ist für die gute Entwicklung des Babys besonders wichtig. Es gibt kaum eine Lebensphase, in der sich Frauen mehr für ihre Ernährung interessieren. Mit gesunden Lebensmittel in der Schwangerschaft können Mangelerscheinungen und daraus resultierende Probleme vermieden werden und eine unkontrollierte Gewichtszunahme zudem verhindert werden. Eine ausgewogene Ernährung trägt außerdem nachweislich zum Wohlbefinden von Mutter und Kind bei.

Gemüse und Obst in der Schwangerschaft

Die Auswahl in den Supermärkten an Gemüse und Obst sind riesig- einheimische, aber auch exotische Obst-und Gemüsesorten sind in den Lebensmittelangeboten enthalten.  Aber welche Sorten sind besonders gesund und enthalten wichtige Nährstoffe für Sie und ihr Baby? Generell sind fast alle dieser Lebensmitteln gesund und sollten in der Schwangerschaft ausreichend verzehrt werden. Je nach Jahreszeit kann die Auswahl auch mal etwas schmaler ausfallen, dann sind tiefgefrorene Varianten sowohl bei Gemüse, als auch bei Obst eine gute Option. Da das Obst und Gemüse direkt nach der Ernte schockgefrostet wird, verliert es nur einen sehr geringen Teil seiner Vitamine und Mineralstoffe. Trockenobst ist als Snack eine gute Variante um den Energiehaushalt etwas aufzustocken, aber vorsicht- diese sind sehr kalorienhaltig!!! Viele Gemüsesorten sind reich an Ballaststoffen, die während der Schwangerschaft für eine gute Verdauung sorgen und Verstopfungen vorbeugen.

Lebensmittel in der Schwangerschaft

Nicht jeder ist ein „Gemüsefan“

Nun gibt es doch einige werdende Mütter, die mit Übelkeit zu kämpfen haben und allein beim Anblick einiger Obst-oder Gemüsesorten erschaudern. Manch einer mag auch schlichtweg manches „Grünzeug“ nicht und braucht Alternativen. Was können sie also tun, um trotzdem ausreichend gesunde Lebensmittel in der Schwangerschaft zu sich zu nehmen? Eigentlich ganz einfach: Essen sie mehr die Sorten, die Ihnen zusagen und kombinieren sie sie mit anderen schmackhaften Nahrungsmitteln. Wenn sie z.B.  Kohl nicht vertragen, weichen sie auf Mangold aus oder machen sie sich einen grünen Salat zur Hauptmahlzeit anstatt den verhassten Rosenkohl. Die Auswahl ist riesig und viele Sorten enthalten immer wieder ähnliche  Nährstoffzusammensetzungen. Gleiches gilt für Obst- wem die Grapefruit zu sauer ist, der isst schlichtweg die Orange. Welche Sorten sie am liebsten mögen ist egal, solange es abwechslungsreich und bunt ist. Wenn möglich bauen sie Rohkostkomponenten in ihre Mahlzeiten ein, denn diese enthalten die meisten Vitamine und wirken sich positiv auf die Verdauung aus.

 Empfehlenswerte Obst- und Gemüsesorten

Äpfel: enthalten viel Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Einige Mediziner sind überzeugt, dass der regelmäßige Verzehr von Äpfeln helfen kann, z.B. die Veranlagung von Asthma beim Kind vorbeugen. Essen sie den Apfel wenn möglich mit Schale, da 70% der Vitamine unter der Schale sitzen (gut waschen vor dem Verzehr)

Pfirsich: abgesehen davon, dass ein reifer Pfirsich einen tollen Geschmack hat, hebt er die Laune und wirkt förderlich gegen Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft

Avocados: reich an Vitamin B, Eisen, Kalium,  Magnesium und ungesättigten Fettsäuren. Sie sind zwar kalorienreich aber arm an Kohlenhydraten

Cranberrys: beinhalten reichlich Vitamin E, B6 und Mineralstoffe. Cranberrys wirken entzündungshemmend und eignen sich besonders zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten bei der Mutter

Bananen: der perfekte Snack und liefern schnelle Energie für einen niedrigen Blutzuckerspiegel, zu viele führen allerdings leicht zur Verstopfung

Mangold: Mangold oder auch der artverwandte Spinat sind ebenfalls ein sehr gesundes Lebensmittel in der Schwangerschaft, neben reichlichen Ballaststoffen, enthalten sie viel Folsäure, Magnesium und Eisen

Blumenkohl: er ist im Gegensatz zu vielen anderen Kohlsorten gut verdaulich und enthält nicht nur Vitamin C, sondern auch reichlich Folsäure, B-Vitamine und Beta Carotin-zudem ist er sehr kalorienarm

Feldsalat: enthält ebenfalls ausreichend Folsäure, wichtiges Eisen und eine geringe Menge Vitamin A. Toll zu kombinieren z.B. mit Kürbiskernöl, welches ebenfalls zu den gesunden Lebensmitteln gehört

Spargel: die Spargelsaison sollte man unbedingt ausnutzen, Spargel ist reich an Folsäure und weiteren wichtigen  Mineralien und wirkt, wie die Gurke entwässernd, vorteilhaft für alle Schwangeren mit Wassereinlagerungen

Fisch und Fleisch in der Schwangerschaft

Fisch und Fleisch gehören in der richtigen Menge definitiv zu den gesunden Lebensmitteln in der Schwangerschaft. Diese Nahrungsmittel können einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen leisten. Bekannt ist, dass z.B. der Jodbedarf in der Schwangerschaft fast um 30% steigt und für den erhöhten Stoffwechsel der Frau benötigt wird. Besonders Fisch aber auch Fleisch kann helfen, diesen Teil der Versorgungslücke auf natürliche Art zu schließen. Dringend benötigte Omega- 3 -Fettsäuren spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Ungeborenen. Durch einen regelmäßigen Verzehr von Seefisch, können sie gut über die Nahrung aufgenommen werden. Omega-3 liefert wichtige Bausteine für das Gehirn und die Nervenzellen. In fettreichen Seefischen wie Makrele, Hering oder Lachs ist die gesunde Fettsäure besonders stark vertreten und sollte regelmäßig auf dem Teller landen. Hierbei ist eine gute Qualität wichtig; biologische Fischerei ist von Vorteil, da sie häufig deutlich weniger Schadstoffbelastungen aufweisen.

Biofleisch ja oder nein?

Ähnlich verhält es sich mit Fleisch. Es lohnt sich aus ernährungstechnischer Sicht gerade in der Schwangerschaft Biofleisch zu essen. Natürlich muss man tiefer in den Geldbeutel greifen, aber sie tun sich und ihrem Baby etwas Gutes. Es gilt, weniger ist manchmal mehr- 2-3  mal in der Woche Fleisch reicht vollkommen aus.

Das gentechnikfreie Futter muss auf den Höfen selbst ökologisch erzeugt worden sein und einer der wichtigsten Aspekte: Pflanzenschutzmittel und synthetische Düngemittel sind verboten! Die Tiere nehmen über das Futter deutlich geringere Menge Pestizide auf als bei konventioneller Viehhaltung. Somit ist das Endprodukt auch für das Baby weniger schadstoffbelastet. Ein weiteres Argument für die etwas teurere Bio-Variante sind die tatsächlichen Inhaltsstoffe. Nachweisbar höher ist der Gehalt an wertvollen ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Das Fleisch von Tieren, die auf der Weide gehalten wurden, dadurch mehr frisches Gras gefressen haben und mehr Bewegungsfreiheit hatten, enthält etwa doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren wie Fleisch von Tieren, die nur im Stall standen. Grundsätzlich deckt Fleisch einen Großteil des Eisenbedarfs ab und sichert die Eiweißversorgung von Mutter und Kind. Außerdem enthält es viel Vitamin B 12, welches an der Blutbildung beteiligt ist, das Herz-Kreislauf-System schützt und  für die Entwicklung eines gesunden Nervensystems unverzichtbar ist.

Fazit

Viele Lebensmittel sind Geschmackssache, nicht jeder mag alles und man muss auch nicht alles essen. Im Hinblick auf eine ausgewogenen Ernährung ist es jedoch ratsam, sich mit dem Thema gesunde Lebensmittel in der Schwangerschaft zumindest auseinander zu setzen. Versuchen sie sich und ihrem Kind zuliebe einen bunten abwechslungsreichen Speiseplan zu erstellen.

18. September 2017

Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft

Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft

Man könnte denken, dass das Thema Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft schnell abgehandelt ist. Was soll man auch schon großartig beachten, außer das man genügend trinkt? Ganz so einfach ist es dann doch nicht und es gibt einige wichtige Tipps, die werdende Mütter berücksichtigen sollten- was genau und wie viel man trinken sollte, welche Getränke Beschwerden hervorrufen oder sogar lindern können.

Warum ausreichend Flüssigkeit so wichtig ist in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft, hat man einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, was daran liegt, dass auch das Kind zusätzlich Flüssigkeit benötigt für den eigenen Kreislauf, den Nährstofftransport und viele wichtige Stoffwechselprozesse. Das Blutvolumen im Körper der Mutter erhöht sich, ebenso wie der Wasserumsatz im gesamten Stoffwechsel. Wenn sich folglich also die Menge an Flüssigkeit im eigenen Körper erhöht, kann das ein Missverhältnis des Elektrolytehaushaltes zur Folge haben. Um dies zu vermeiden, müssen in der Zeit mehr Mineralien über die Nahrung und durch das Trinken aufgenommen werden.

Es kann Konsequenzen mit sich bringen, wenn man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt während der Schwangerschaft. Das ist nicht immer allen Müttern bewusst. Ein Mangel kann sich sowohl Psychisch als auch physisch bemerkbar machen. Man wird nervös und leicht reizbar, neigt öfter zu Verstopfungen und fördert auch nicht das Wohlbefinden des Embryos.

Der zusätzliche Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft steigt in etwa genauso an, wie der Energiebedarf. Im Durchschnitt steigt er ca. um 300 ml an, vor allem im letzten Trimester, wo das Kind deutlich an Größe zunimmt. Man sollte mindestens 1,5-2 Liter am Tag trinken, besser ist aber etwas mehr.

Wie schaff ich die empfohlene Menge an Flüssigkeit?

Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft

Manchen Menschen fällt das trinken nicht schwer, andere hingegen haben Mühe auf das empfohlene Pensum zu kommen. Vielen Müttern hängt das Wasser trinken irgendwann zum Halse heraus, und auf viele seiner Lieblingsgetränke muss man leider sowieso verzichten. Eine gute Alternative sind hier Kräuter-oder Früchtetees und verdünnte Fruchtsäfte für den Geschmack. In einigen Bioläden und Apotheken gibt es auch spezielle Schwangerschaftstees zu kaufen, die auf die Bedürfnisse  von Mutter und Kind abgestimmt sind. Probieren sie aus, was ihnen am besten schmeckt. Den Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft zu decken fällt nicht allen leicht. Einigen Schwangeren fällt es leichter größere Flüssigkeitsmengen zwischen den Mahlzeiten zu sich zu nehmen, andere wiederum trinken gerne zu den Mahlzeiten 2-3 Gläser. Ein Getränk sollte immer bereit stehen und auch wenn sie länger unterwegs sind, denken sie daran etwas zu trinken einzustecken.

Die richtigen Getränke und wovon man besser die Finger lässt

Mineralwasser

Das wichtigste Getränk ist Mineralwasser, allerdings ist Wasser nicht gleich Wasser. Leitungswasser von guter Qualität ist zwar in Ordnung, enthält aber kaum die benötigten Mineralstoffe. Nicht umsonst hat „Mineralwasser“ seinen Namen. Der Mineralstoffgehalt im gekauften Wasser kann verschieden sein, und lässt sich den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schwangeren anpassen. Natriumhaltiges Wasser kann sich z.B. den Salzhaushalt positiv beeinflussen mit einer Ausnahme- Bluthochdruck. Schwangere mit Bluthochdruck sollten zu natriumarmen Wasser greifen (<20mg/l)  und auf sehr salzhaltige Speisen verzichten, da es den Bluthochdruck noch verstärken kann. Kalziumhaltiges Mineralwasser ist sehr gut für den Knochenbau des Babys und sollte bei mindestens 200mg pro Liter liegen. Studieren sie beim Einkauf also ruhig auch mal das Etikett von Wasserflaschen. Nimmt man vor allem magnesiumreiches Wasser sich, unterstützt es die Muskelfunktion und wirkt sich  vorbeugend gegen Muskelkrämpfe aus. Zusätzlich ist dieses Mineral enorm wichtig für viele Stoffwechselprozesse im Körper. Stilles Wasser sollte bevorzugt werden, da Kohlensäure das häufig vorhandene Sodbrennen noch verstärkt.

Tees und Kaffee

Einige Kräutertees stehen unter Verdacht, schädliche Substanzen wie PAS (Pyrrolizidikaloide) zu enthalten. Achten sie also auf die Qualität dieser Tees und wechseln sie die Sorten regelmäßig ab. Mehr als 200 ml am Tag sollte man davon nicht konsumieren. Früchtetees enthalten diese Substanz nicht und können bedenkenlos getrunken werden. Von Tees die Süßholzwurzel enthalten (auch in Lakritz), ist es besser nicht mehr als 2 Tassen am Tag zu trinken, da sie im Verdacht steht vorzeitig Wehen auszulösen. Schwarztee enthält Koffein und Theobromin, was zwar nicht schädlich im eigentlichen Sinne ist, aber dieselbe  anregende Wirkungen auf Herz und Kreislauf beim Kind haben, wie bei der Mutter. Es wird dringend empfohlen den Konsum einzuschränken auf 1-2 Tassen am Tag. Gleiches gilt auch für Kaffee, was den Kaffeejunkies unter ihnen wohl gerade am Anfang schwer fallen wird. Wird Koffein in zu hohen Mengen konsumiert, kann es sich nachteilig auf das Wachstum und somit auf das Geburtsgewicht des Babys, als auch auf die Schwangerschaftssauer  auswirken! Das heißt auch Finger weg von Energiedrinks mit sehr hohem Koffeingehalt. Diese Getränke enthalten meistens auch noch weitere unerforschte und ungesunde Stoffe, die mit Risiken einhergehen können.

Chininhaltige Getränke

Experten sagen, dass das in z.B. Bitter Lemon und Tonis Water enthaltende Chinin gesundheitsschädlich für das Ungeborene ist. Deswegen sollten sie darauf während der Schwangerschaft besser verzichten.

Limonade und Erfrischungsgetränke

Solange man sich bewusst macht, dass Limonaden eine Menge Zucker und leere Kalorien enthalten, ist einem maßvollen Genuss nichts entgegen zu setzten. Bei Coca Cola, ist natürlich auf den Koffeingehalt zu achten.

Bei dem Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft versteht sich ein kompletter Verzicht auf alkoholische Getränke von selbst. Die Auswirkungen von Alkohol auf den Fötus sind weitreichend bekannt!




Grundsätzlich ist es am gesündesten, kalorienfreie oder-arme Getränke wie stilles Mineralwasser, Früchtetees und Saftschorlen zu trinken. Als morgendlicher Muntermacher sind 2 Tassen Kaffee, Grün- oder Schwarztee noch vertretbar, achten sie aber ihrem Kind zuliebe auf die Koffeinmengen.

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18. September 2017

Heißhunger in der Schwangerschaft

Was tun bei Heißhunger in der Schwangerschaft

Heißhunger in der Schwangerschaft– besonders im ersten Trisemester haben schwangere Frauen immer wieder  Essensgelüste, bei manch einem beinhaltet das schräge Kombinationen, die einem normalerweise nicht einmal im Traum einfallen würden. Plötzlicher Hunger auf Essiggurke mit Nutella, Leberwurst mit Marmelade, Vanilleeis und anschließend den Rollmops hinterher… den Attacken sind kaum Grenzen gesetzt. Aber woher kommt der Heißhunger? Was will der Körper uns damit signalisieren, und vor allem- ist es ratsam den Gelüsten jederzeit nachzugeben?

Heißhunger in der Schwangerschaft – die Hormone sind schuld

Na zumindest größtenteils. Die Wissenschaft kann noch immer nicht alle Fragen zum Thema Heißhunger in  der Schwangerschaft klären, aber eine Theorie ist, dass der sich ändernde Hormonhaushalt maßgeblich daran beteiligt ist. Die entscheidende Rolle spielt das Hormon Beta- HCG ( Beta-Humanes-Choriongonadotropin), welches am Anfang einer Schwangerschaft von den äußeren Zellschichten der befruchteten Eizelle gebildet wird. Das löst auch bei vielen Frauen die Übelkeit in den ersten Monaten aus oder eben – die Heißhungerattacken.

Die sprunghaft steigende Konzentration dieses Hormons verändern nicht nur das Hungergefühl, sondern auch Speichel und Geruchssinn. Manche Dinge, die wir vorher gerne gerochen oder gegessen haben, erscheinen uns plötzlich zuwider, die Essensvorlieben wandeln sich. Ein weiteres beteiligtes Hormon ist Insulin, es reguliert im Körper den Zuckergehalt im Blut und sorgt dafür, dass die Glukose in alle Köperzellen gelangt. Durch die Umstellung des Stoffwechsels in der Schwangerschaft wird zusätzlich auch mehr Insulin produziert, da die Glukoseversorgung des Ungeborenen die mütterlichen Reserven schneller erschöpft. Als Folge fällt der Blutzuckerspiegel dadurch natürlich schneller  ab und verursacht ein plötzliches Heißhungergefühl.

Gerade bei schlanken Frauen beobachtet man dieses Phänomen vermehrt. Ist auch gar nicht so dumm- der Köper versucht Fettreserven anzulegen um die optimale Versorgung des Fötus zu garantieren. Leider weiß unser Körper nicht, dass heutzutage keine Hungersnot mehr droht und wir ihm jederzeit ausreichend Nahrung zuführen können. Auch der vermehrte Nährstoffbedarf des wachsenden Kindes  sendet das Signal an unser Gehirn, fleißig auf Nahrungssuche zu gehen und eventuelle Mängel auszugleichen.

Heißhunger in der Schwangerschaft – Nachgeben oder nicht?

Heißhunger in der Schwangerschaft

Weder noch . Zuerst einmal sollte man dafür sorgen, ausgewogen zu essen und alle benötigten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in ausreichender Form zu sich zu nehmen. Während der Schwangerschaft ist es nicht gut, übermäßig zu sündigen oder stark einseitig zu essen. Auf das richtige Maß  kommt es an. Ab und zu sollten sie ihre Gelüste ausleben und sie nicht dauerhaft unterdrücken, denn das kann zu Unzufriedenheit bei der Mutter führen  und wirkt sich auch nicht positiv auf ihr Kind aus. Achten sie darauf eine gesunde Grundlage zu schaffen, dann ist hier und da ein Griff in die Süßigkeitentüte auch nicht so dramatisch. Um den Heißhungerattacken vorzubeugen, essen sie mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag und bringen sie einen plötzlichen Abfall des Blutzuckerspiegels mit einem kleinen Snack wieder in Schwung. Obst eignet sich hier z.B. sehr gut.




Trockenfrüchte, ungesüßtes Popcorn oder Nüsse sind eine gute Alternative zu Nutella, Keksen und Chips. Es kann helfen sich selbst ein „Süßigkeitenlimit“ zu setzten, um sicher zu gehen das der Heißhunger in der Schwangerschaft nicht unkontrolliert aus dem Ruder laufen.  Grundsätzlich gilt, gerade am Anfang der Schwangerschaft nicht unbedingt die Menge des Essens zu steigern, sondern vor allem den Nährstoffgehalt.  Wer ein gesundes Maß einhält und sich grundsätzlich ausgewogen ernährt, der darf auch seinem inneren Schweinehund einfach mal nachgeben!

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18. September 2017

Low Carb in der Schwangerschaft

Infos zu Low Carb in der Schwangerschaft

Low Carb in der Schwangerschaft – ist das gesund für Mutter und Kind? Es ist schwer bei diesem Thema eine pauschale Antwort zu geben, denn die gibt es nicht. Ob die Ernährung mit wenig Kohlenhydraten während der Schwangerschaft gesund ist für die Entwicklung des Ungeborenen, wird von Fachleuten und auch im Netzt immer wieder kontrovers diskutiert.

Die Frage hierbei sollte also nicht lauten, Kohlenhydrate ja oder nein, sondern WELCHE Kohlenhydrate gesund sind und viele brauchbare Nährstoffe enthalten. Wie viel Kohlehydrate man zu sich nimmt oder verträgt, hängt individuell von einer jeweiligen Person ab und beinhaltete viele Faktoren wie z.B.  Bewegung, Grundumsatz, Stoffwechsel , ob sie gesund ist oder übergewichtig. Wer kennt das nicht-da schaut der eine das Stück Kuchen nur an und nimmt zu, der andere isst zwei und es scheint keinerlei Auswirkungen zu haben. Darum Vorsicht! In der Schwangerschaft ist keine Art der extremen Ernährung von Vorteil, weder für sie noch für ihr Kind. Kohlenhydrate sind nicht pauschal die Buhmänner unter den Lebensmitteln, vor allem nicht in der Schwangerschaft, wo eine ausgewogene Ernährung das A und O ist. Stellen wir also im Folgenenden besser heraus, welche Kohlenhydrate gesund sind und welche sie während der 9 Monte (und auch danach) getrost weglassen können.

Kohlenhydratarten und ihre Eigenschaften 

Um es kurz und verständlich auszudrücken- Kohlenhydrate lassen sich in einfache und komplexe Arten unterteilen.

Komplexe Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel  (Blutzucker)  langsamer ansteigen und  erzeugen ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem Ballaststoffen, die ihre oft träge Verdauung während der Schwangerschaft in Schwung hält. Einige Lebensmittelbeispiele hierfür sind Haferflocken, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Reis und Vollkornprodukte. Gemüse enthält ebenfalls Kohlenhydrate in verschiedenen Anteilen, je nach Gemüseart und Zubereitung.

Einfache Kohlenhydrate haben einen schnellen Blutzuckeranstieg zur Folge, führen schneller wieder zu Hunger und folglich zu einem erhöhten Kalorienkonsum. Sie sind meist weniger reich an wichtigen Nährstoffen und liefern lediglich schnelle, leere Energie. Das Maß ist hier entscheidend,  ab und zu einfach mal sündigen gehört  dazu und stellt kein Problem dar, aber ihre Hauptmahlzeiten sollten diese Art von Kohlenhydraten nicht enthalten. Zu den einfachen Kohlenhydraten gehören z.B. Haushaltszucker, Marmelade, Süßigkeiten und  jegliche Art von Weißmehlprodukten, die außerdem häufig einen hohlen Glutenanteil aufweisen und bei vielen zu Unwohlsein und Verdauungsbeschwerden führen können. Sie leben auch nach der Schwangerschaft gesünder, wenn sie Zucker und Weißmehl in Maßen genießen.

Low Carb in der Schwangerschaft – Einfluss auf den Fötus

Alles schön und gut, aber wie genau wirken sich denn jetzt die Kohlenhydrate auf das Ungeborene aus, werden sie sich fragen?

Wie oben schon erwähnt,hat der Nährstoffgehalt der Kohlenhydrate einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung. Da dieser bei komplexen Kohlenhydraten deutlich höher ist, versteht es sich von selbst, dass sie diese vermehrt auf den Speiseplan setzten sollten.

Eine Studie aus den USA (University of South Hampton) beschäftigte sich damit, was passierte, wenn Mütter während der Schwangerschaft fast gar keine Kohlenhydrate aßen. Man fand heraus, dass das Kind später eher  zum Dicksein neigte als Kinder, deren Mütter eine normale Menge an  Kohlenhydraten aßen.




Evolutionsbiologisch macht eine solche Anpassung ja auch Sinn-  denn in damaligen  Hungerzeiten, ohne den immerwährenden Überfluss von heute, war es von Vorteil, wenn die Kinder deren  Mütter in einer kargen Umgebung lebten, besonders gute Futterverwerter waren. Dieser tolle Trick in der Veranlagung kann heute allerdings schnell zu Übergewicht bei Kindern führen. Denn zumindest in unseren Breitengraden müssen wir eher versuchen, den übermäßigen Konsum von billigen Kohlenhydraten zu kontrollieren, statt dringend danach zu suchen.

Mittlerweile weiß man, dass Übergewicht nicht nur von den Genen und vom Lebensstil abhängen, es kann durch bestimmte Einflüsse gefördert werden, denen das Kind im Mutterleib ausgesetzt ist. Epigenetische Veränderungen (Faktoren, die die Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig festlegen und beeinflussen, ohne die DNA an sich zu verändern) der Erbsubstanz sind der Grund für einen solchen Effekt. Eine kohlenhydratarme Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft, hatte das sogenannte RXRA-Gen beim Nachwuchs verändert. Dieses Gen enthält eine  Bauanleitung für den  Vitamin A Rezeptor, der wiederum kann den  Fettstoffwechsel beeinflussen.

Fazit 

Nicht zu viel und nicht zu wenig. Auch bei der Ernährung in der Schwangerschaft ist die Ausgewogenheit wohl das wichtigste. Sowohl Diäten oder Low Carb in der Schwangerschaft, als auch zu viele üppige Mahlzeiten haben Einfluss darauf, ob das Kind später mit seinem eigenen Gewicht Probleme bekommt. Die Ernährung in den ersten neun Monaten prägen das Ungeborenen weit mehr, als man vielleicht denken mag.

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18. September 2017

Diät in der Schwangerschaft

Diät in der Schwangerschaft

In diesem Beitrag möchten wir dir das Thema Diät in der Schwangerschaft etwas näher bringen. Was es zu beachten gilt, ob es sinnvoll oder vielleicht auch schädlich für dein Baby sein kann. Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Eine Gewichtszunahme in der Schwangerschaft kann von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Im Allgemeinen gilt, dass eine Zunahme von 11-16 kg normal ist.

Diese Kilos entstehen durch das wachsende Kind, die Plazenta, Gebärmutter, Fruchtwasser, die zusätzliche Blutmenge und eingelagerte Fettdepots unter der Haut. Befindet sich Ihre Gewichtszunahme in diesem Bereich, und Ihr Ausgangsgewicht ist normal, besteht kein Anlass für eine Diät.

Ist eine Diät in der Schwangerschaft ratsam?

In der Schwangerschaft zuzunehmen ist ganz normal. Viele Frauen haben jedoch das Problem, dass sie nicht nur die normalen 11-16 Kilo zunehmen, sondern auch einige Kilos darüber hinaus. Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung führen auch in der Schwangerschaft vermehrt zu Gewichtsproblemen, der damit verbundene Wunsch nach einer Diät ist durchaus verständlich. Allerdings ist hier Vorsicht geboten.

Welche Folgen kann eine Diät für das Baby haben?

Grundsätzlich empfiehlt sich keine Diät in der Schwangerschaft, sondern eine Ernährungsumstellung bei übermäßiger Gewichtszunahme. Das  ist ein großer  Unterschied. Viele Diäten bestehen aus der Reduzierung von Fett und Kohlenhydraten, für das Wachstum des Babys  sind ausreichend Nährstoffe aber lebenswichtig! Eine nicht überwachte Diät kann zum Nährstoffmangel und  Unterversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen führen, die das Baby in der Zeit dringend für eine gesunde Entwicklung benötigt. Bei einer zu schnellen Gewichtsabnahme können sich Giftstoffe lösen, die sich in den Fettdepot eingelagert haben und ihrem Kind Schaden zufügen. Von herkömmlichen Diäten ist also generell abzuraten. Nicht das Abnehmen sollte im Vordergrund stehen, sondern eine bunte und ausgewogene Ernährung. Eine Ernährungsumstellung sorgt dafür, dass alle Lebensmittelgruppen in einem gesunden Maß auf ihrem Speiseplan stehen.

Statt Diät in der Schwangerschaft – gar nicht erst allzu viel zunehmen

Eine Schwangerschaft ist natürlich kein Freibrief dafür, nun gar nicht mehr auf sein Gewicht zu achten. Grundsätzlich stimmt es „für Zwei zu essen“, jedoch bezüglich der Nährstoffe NICHT der Menge.  Der Kalorienbedarf steigt erst ab dem 4. Monat, und dann auch nur um ca. 20%. Das entspricht etwa 300-500 Kalorien mehr, je nach persönlichem Bedarf und Aktivität.  Es ist also bei ausreichender Nährstoffversorgung nicht notwendig doppelt so viel zu essen. Wer hin und wieder seine Heißhunger Attacken mit einem Teller Obst oder frischem Gemüse stillt und nicht mit Keksen und Eiscreme, wirkt den überschüssigen Kilos entgegen.

Diät in der Schwangerschaft

Abnehmen in der Schwangerschaft

Sollten Sie dennoch abnehmen wollen in der Schwangerschaft, da sie das Risiko an Diabetes oder Bluthochdruck während der Schwangerschaft zu erkranken minimieren wollen, hilft vor allem Bewegung und Sport.

Viele Frauen sind der Ansicht, sie müssten ihr Sportprogramm in ein Schonprogramm verwandeln wenn sie erfahren, dass sie schwanger sind. Es ist jedoch bewiesen, dass sich Sport positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirkt. Von gefährlichen Sportarten,  bei  denen ein hohes Sturzrisiko besteht oder die mit Stößen und Schlägen ausgeführt werden, sollte natürlich abgesehen werden. Man weiß aus vielen Studien, dass wir besser abnehmen, wenn wir unseren Energieverbrauch durch körperliche Bewegung erhöhen.

Fazit: Statt einer  Diät besser Ernährungsumstellung

Wer den Kilos zu Leibe rücken will um sich wieder wohl zu fühlen in seiner Haut, stellt besser die Ernährung insgesamt um, anstatt das Risiko einer Diät in der Schwangerschaft einzugehen. Während einer Schwangerschaft soll man auch genießen dürfen und sich nicht zusätzlich dem Stress einer Diät aussetzten. Denn schnelle Abnahme von Gewicht, versetzt den Körper in einen Stresszustand, egal ob schwanger oder nicht. Sein Wohlfühlgewicht sollte man gerade in der Schwangerschaft ganz entspannt angehen. Wer frisch kocht und auf zuckerhaltige industriell verarbeitete Fertigprodukte verzichtet, regelmäßig Gemüse, Obst und hochwertige Eiweiße und Kohlehydrate auf dem Speiseplan hat, der macht schon vieles richtig und beugt zusätzlichen Kilos vor.




Kleiner Tipp: Oft purzeln die Kilos nach der Geburt während der Stillzeit am schnellsten, da die Wassereinlagerungen nach und nach ausgeschieden werden. Übrig bleiben einige Reserven, die wir Frauen für die Stillzeit angelegt haben. Die werden während der Stillzeit abgebaut- das beruhigt vielleicht die ein oder andere. Auch hier gilt  jedoch- achten Sie auf ausreichend Nährstoffe in der Muttermilch.

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18. September 2017

Salami in der Schwangerschaft

Salami in der Schwangerschaft

Ist Salami in der Schwangerschaft wirklich schädlich? Die erste Frage die wir uns stellen, wenn wir erfahren haben dass wir schwanger ist- was darf ich essen und was nicht? Was schadet dem ungeborenen Kind und welche Lebensmittel sind besonders wichtig für eine gesunde Entwicklung? Jeder behelligt uns mit Ernährungstipps und es ist manchmal gar nicht so einfach, bei so vielen Ratschlägen den Durchblick zu behalten.

Bei dem  Thema „Salami in der Schwangerschaft“  gehen die Meinungen auseinander. Ist der Verzicht von Salami in der Schwangerschaft tatsächlich  notwendig? Fakt ist, das Rohwürste aller Art, und dazu gehört auch die Salami, in der Schwangerschaft vermieden werden sollten, da sie Keime und Bakterien enthalten können wie Toxoplasmoseerreger und Listerien. Diese können zu erheblichen kindlichen Schädigungen und Entwicklungsstörungen führen.  Allerdings wird bestätigt, dass Salami dann sorglos konsumiert werden kann, wenn sie industriell hergestellt wird und durch eine lange Reifezeit keine Toxoplasmen oder Listerien mehr  beinhalten kann.

Aufgrund der enthaltenen Milchsäurebakterien, die für die Reifung sorgen und der Wurst den Wassergehalt entziehen, haben die Keime und Bakterien keine Nährstoffgrundlage mehr. Zu Hause gilt, sauber lagern und auf eine einwandfreie Hygiene in Kühlschrank und Küche achten,  um die Verbreitung von Bakterien und Keimen zu verhindern.  Trotz allem ist Vorsicht geboten, denn mittlerweile wird in vielen Betrieben durch Zugabe von Zusatzstoffen die Reifung beschleunigt, um die Salami schnell und gewinnbringend auf den Markt zu bringen. Versichern Sie sich genau, wie die Wurst hergestellt wurde.  Wer gar kein Risiko eingehen möchte und kein Problem mit dem Verzicht hat, sollte sie schlichtweg weglassen und sich Alternativen suchen.

Auf welche Wurstwaren sollte ich sicher verzichten?

Wie schon erwähnt, sind Rohwürste aller Art definitiv zu meiden. Dazu gehören z.B.  Mett, Teewurst, Pökelfleischerzeugnisse wie roher Kassler, Räucher-oder Schinkenspeck.  Gänzlich verzichten sollten Sie auf rohes Fleisch wie Tatar oder Carpaccio, und das Steak im Restaurant bestellt man lieber „durch“ um eine Infektion zu vermeiden, obgleich es rosa selbstverständlich besser schmeckt.

Innereien sind  während der Schwangerschaft ebenfalls nicht empfehlenswert, da sie einen hohen Anteil an Vitamin A enthalten, welches in hoher Konzentration das Ungeborene schädigen kann.  Bei Leberwurst, die absolut unbedenklich ist, sollte auf die Menge des Verzehrs geachtet werden-  60 g täglich sind erlaubt.

Salami in der Schwangerschaft & Alternativer „Wurstgenuss“

Wurstliebhaber können aufatmen- nicht alle Wurstsorten sind verboten während der Schwangerschaft. Wurst, die unter Erhitzen hergestellt wurde, wie Fleischwurst, Mortadella, gekochter Schinken und Leberwurst sind unbedenklich. Noch einmal der Hinweis, eine Portion Leberwurst oder Pastete enthält ca. 1,5 mg Vitamin A, maximal 3 mg sollten sie täglich zu sich nehmen (entspricht 60g Leberwurst).

Die Wurstwaren müssen immer gut gekühlt aufbewahrt und bald verzehrt werden. Besser sind abgepackte Wurstwaren, da die Keimbelastung in einer Frischetheke weitaus höher ist als in Industriebetrieben.  Aufgrund vieler Inhaltsstoffe, wie Konservierungsstoffe und Stabilisatoren in vielen Wurstsorten, ist ein mäßiger Verzehr so oder so ratsam. Die Menge macht das Gift.  Einige Biohersteller verzichten mittlerweile ganz auf Zusatzstoffe und Stabilisatoren.

Welche Lebensmittel sind generell zu vermeiden während einer Schwangerschaft?

Salami in der Schwangerschaft

Neben einigen Wurstwaren gibt es weitere Lebensmittel,  die man besser weglassen sollte. Roher Fisch und Meerestiere sind wegen der Möglichkeit einer Infektion mit Salmonellen oder Listerien verboten. Salmonellen haben zwar keine direkten Folgen für das Kind, sind jedoch für die Mutter sehr unangenehm und kräftezehrend. Verzichten sie besser auf Sushi  (Sushi z.B. mit Gemüse oder mit Ente sind natürlich erlaubt)und geräucherten Lachs. Durchgegart stellt Fisch keine Gefahr dar, im Gegenteil, er enthält wichtige Nährstoffe und Eiweiße, die für eine gesunde Entwicklung förderlich sind. Eine gute Alternative für Fischliebhaber sind eingelegte, durchgegarte Fischprodukte in Konserven- bei Hering mit Tomatensauce, Rollmops, Heringsstip und Co. darf zugegriffen werden. Bei einigen Fischsorten und Meerestieren ist es ratsam, auf die Schwermetallbelastung  zu achten. Hierzu gehören Thunfisch, Schwertfisch, Hummer und Miesmuscheln.




Rohmilchprodukte sollten wegen des Risikos der Listeriose  (Infektionskrankheit) nun gemieden werden. Woraus genau ein Käse hergestellt wurde, muss innerhalb der EU auf dem Etikett deklariert sein und ist beim Einkauf somit gut zu erkennen. Alle Produkte aus pasteurisierter Milch sind absolut in Ordnung (Gouda, Edamer, Yoghurt usw.) – auch Hartkäse ist unproblematisch, da er durch seinen langen Reifevorgang abgetrocknet ist.  Vorsicht gilt ebenfalls bei rohen Eiern und Produkten aus Rohei, gerne auch in Desserts verwendet. Hierbei besteht die Gefahr einer Salmonellenvergiftung. Gleiches gilt für Mayonnaise, Eiscreme oder Salatdressings, fragen sie einfach nach der Zubereitungsart, um sicher zu gehen. Dass Alkohol in der Schwangerschaft verboten ist  und gravierende Folgen für ein Ungeborenes haben kann, ist ja weithin bekannt. Achten Sie auf die Zubereitung mit Alkohol bei Nachspeisen und Pralinen, auch wenn der Alkoholgehalt sehr gering ist. Wird er in der Sauce komplett verkocht, besteht keine Gefahr mehr.

Unser Tipp: Machen Sie sich nicht verrückt, gestalten sie ihren Speiseplan abwechslungsreich und bunt. Essen soll auch weiterhin ein Genuss sein und ist unproblematisch, solange man die grundlegenden Ernährungsregeln in der Schwangerschaft beachtet.

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