• Background Image

    Mama und Baby Blog

    Fitness

18. September 2017

Yoga in der Schwangerschaft – Ganz entspannt fit und vorbereitet

Yoga in der Schwangerschaft

Yoga in der Schwangerschaft ist ideal, um dich fit zu halten und körperlich und mental auf die Geburt vorzubereiten. Du trainierst sanft die gesamte Muskulatur, ohne deine Gelenke zu belasten. Du nutzt aktiv deine Atmung und entspannst dich bewusst. Du konzentrierst dich auf dich und nimmst deinen Körper intensiver wahr. Dadurch stellst du dich leichter auf die Veränderungen ein, die in dir stattfinden, und baust eine stärkere Bindung zu deinem Baby auf. Außerdem bietet dir Yoga in der Schwangerschaft ein Workout mit minimalem Risiko für dich und dein Kind.

Warum gerade Yoga in der Schwangerschaft?

Yogatraining ist zwar sanft, aber trotzdem ganz schön anstrengend. Du verbrauchst Kalorien, regst deinen Stoffwechsel und deine Verdauung an und hältst dein Gewicht im Zaum. Außerdem stärkt Yoga dein Immunsystem und beugt Thrombosen, Krampfadern und Hämorrhoiden vor. Das wichtigste aber: Du fühlst dich mit Yoga in der Schwangerschaft rundum wohl, fit, entspannt und glücklich – und kannst die Vorfreude auf dein Baby so richtig genießen.

Das sanfte Trainieren des gesamten Körpers beim Yoga ist auch in der Schwangerschaft ein ideales Workout. Wie Pilates setzt Yoga an der Halte- und Stützmuskulatur an und entlastet dadurch den Rücken, der mit deinem Babybauch einiges zu (er)tragen hat. Auch deine Gelenke werden geschont. Mit Yoga kannst du in der Schwangerschaft Probleme wie Rückenschmerzen effektiv lindern oder sogar ganz verhindern.

Beim Yoga kräftigst du nicht nur deine gesamte Muskulatur. Du dehnst sie gleichzeitig. Das macht dich fit und vor allem auch beweglich. Und Beweglichkeit ist nicht nur mit zunehmender Rundung sehr hilfreich, sondern auch bei der Geburt.

Yoga ist in der Schwangerschaft auch deshalb das optimale Training, weil es fast komplett ohne  Risiko für dich und dein Baby ist. Du führst  die Übungen immer langsam und kontrolliert aus und gehst ganz sanft in die Dehnungen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Atmung. Die richtige Atemtechnik macht dich stark und gibt dir Energie. Sie hilft dir dich zu konzentrieren, deine Kräfte gezielt einzusetzen, Schmerzen besser auszuhalten und ruhig zu bleiben. Das ist bei der Geburt sehr wichtig, denn unter Stress schüttet dein Körper Adrenalin aus. Das wiederum hemmt die Produktion von Oxytocin, dem Hormon, das die Wehen auslöst. Die Wehentätigkeit ist dann weniger effektiv und die Geburt dauert länger. Yoga in der Schwangerschaft ist deshalb die optimale Geburtsvorbereitung für dich.

Yoga in der Schwangerschaft – was muss ich beachten?

Yoga in der Schwangerschaft

Egal, ob Du schon eine erfahrene Yogi bist oder mit Yoga erst in der Schwangerschaft anfängst – dein Training sollte speziell an deine Umstände angepasst sein. Beim Schwangeren-Yoga sind die Positionen – die „Asanas“, wie sie beim Yoga heißen – speziell für Trainierende mit Babybauch konzipert. Dein Atem muss immer frei fließen können und du darfst nie das Gefühl haben, dass dir etwas nicht gut oder sogar weh tut. Einige Übungen des klassischen Yoga sind tabu. Dazu gehören alle Asanas und Bewegungen, die die Bauchmuskulatur – insbesondere die gerade – stark beanspruchen oder dehnen. Deshalb darfst du z.B. auch keine Rückbeugen ausführen.

Schwitzen ist beim Yoga auch in der Schwangerschaft erlaubt und erwünscht. Vor allem, wenn du vorher regelmäßig Sport getrieben hast, wäre es gar nicht gut für dein körperliches und seelisches Wohlbefinden, mit Babybauch ganz auf Bewegung zu verzichten. Aber Vorsicht: Zu sehr aus der Puste kommen solltest du nicht, denn das tut deinem Baby nicht gut.

Bei vielen Schwangeren überschattet das Unglücklich sein mit dem veränderten Körpergefühl die Vorfreude auf das Baby. Mit regelmäßigem Yoga in der Schwangerschaft fällt es dir nicht nur leichter, deine Gewichtszunahme zu kontrollieren. Als mentales Wohlfühltraining hilft dir Yoga auch, die Veränderungen in deinem Körper anzunehmen und zufrieden mit dir zu sein, trotz zusätzlicher Pfunde. Denn eine Schwangerschaft und eine Geburt zu meistern, ist eine Leistung, auf die du wirklich stolz sein kannst. Und die Pfunde wirst du als trainierte Schwangere nach der Geburt viel schneller wieder los.

Die Vorteile von Yoga in der Schwangerschaft:

  • Sanftes Training der gesamten Muskulatur
  • Maximale Schonung der Gelenke
  • Aktive Nutzung von Atmung und Entspannung
  • Intensive Körperwahrnehmung
  • Ideale Geburtsvorbereitung
  • Minimales Risiko für Mutter und Kind
18. September 2017

Mit Schwangerschaftsgymnastik – gut auf die Geburt vorbereitet

Mit Schwangerschaftsgymnastik – gut auf die Geburt vorbereitet

Dein Bauch ist schwer, dein Nacken verspannt, der Rücken tut weh. Schwangerschaftsgymnastik ist jetzt genau das Richtige für dich. Auch wenn du eigentlich am liebsten gar nicht an Bewegung denken möchtest: Es ist alles halb so wild – und tut wirklich gut. Spezielle Übungen verbinden natürliche Bewegungsabläufe mit aktiven Dehnungen. Verspannungen werden so gelöst und Schmerzen gezielt entgegen gewirkt. Gleichzeitig kräftigst du deine Muskeln, bringst deinen Kreislauf sanft in Schwung und bereitest dich auf die Geburt vor.

Warum Schwangerschaftsgymnastik?

Schwangerschaftsgymnastik

 

Bewegung ist grundsätzlich sehr gut in der Schwangerschaft und die meisten Sportarten sind – in Maßen – auch mit Babybauch erlaubt. Wenn der aber zunehmend dicker und schwerer wird, macht es immer weniger Freude, die Jogging-Schuhe anzuziehen. Jetzt ist Schwangerschaftsgymnastik ideal, denn die Übungen sind speziell auf die Bedürfnisse werdender Mamas abgestimmt. Im Vordergrund stehen das Lösen von schmerzhaften Verspannungen, die sanfte Kräftigung defizitärer Muskulatur – und dein körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Dein Körper verändert sich im Laufe der Schwangerschaft enorm. Das führt fast notwendigerweise zu Fehlhaltungen. Das hat wiederum Verspannungen zur Folge hat, die sehr schmerzhaft sein können. Eine klassische Schwachstelle ist der Rücken. Das Gewicht deines Bauches zieht einseitig nach vorne. Um es auszugleichen, gehst du automatisch ins Hohlkreuz. Und schon sind die Rückenmuskeln verspannt und die Rückenschmerzen da. Durch Schwangerschaftsgymnastik wirkst du diesen Verspannungen sanft entgegen. Vorbeugen kannst du auch durch eine gezielte Kräftigung der Rücken- und vor allem der tiefliegenden Rumpfmuskulatur, zum Beispiel durch Pilates in der Schwangerschaft.

Auch das Herz-Kreislauf-System leistet Schwerstarbeit, denn es muss anderthalb bis zwei Liter mehr Blut durch deinen Körper pumpen. Mit leichtem Kardiotraining im Rahmen der Schwangerschaftsgymnastik unterstützt du dein Herz-Kreislauf-System. Gleichzeitig tust du etwas für deinen Blutdruck. Der ist nämlich in der Schwangerschaft oft niedriger als gewohnt, weshalb viele angehende Mamas sich schlapp und müde fühlen.

Was muss ich bei Schwangerschaftsgymnastik beachten?

Schwangerschaftsgymnastik unterscheidet sich von herkömmlicher Gymnastik vor allem dadurch, dass du hier neben allgemeiner Kräftigung und Entspannung die wesentlich an der Geburt beteiligten Muskelgruppen gezielt vorbereitest: Bauchmuskeln, Beckenmuskeln und Beckenboden. So trainierst du zum Beispiel in den letzten Monaten deine geraden Bauchmuskeln nicht mehr, dafür aber die seitlichen, denn dadurch entlastest du deinen Rücken. Du kräftigst einerseits deinen Beckenboden, um die Rückbildung nach der Schwangerschaft zu erleichtern, und lernst gleichzeitig durch spezielle Übungen als Vorbereitung auf die Geburt deine Beckenbodenmuskeln bewusst zu bewegen und zu entspannen.

Für Schwangerschaftsgymnastik gilt wie für jedes Training: Mehreren kürzere Einheiten sind besser als einmal wöchentlich alles geben. Du kannst dein Programm auch gut zu Hause durchführen, denn du brauchst nur eine Matte oder Decke und gegebenenfalls einen Gymnastikball oder leichte Gewichte. Der Vorteil vom Heimtraining ist, dass du mit weniger Zeitaufwand öfter und dadurch nachhaltiger trainieren kannst. Ideal ist dreimal in der Woche für 20-30 Minuten.




Wichtig: Führe die Übungen immer langsam und kontrolliert aus. So sind sie effektiver und das Risiko einer Zerrung geringer. Achte genau auf deinen Körper, trainiere nur soviel, wie dir angenehm ist und halte regelmäßig Rücksprache mit deinem Arzt. Wenn der dir das OK gibt, kannst du dich mit Schwangerschaftsgymnastik – wie auch mit Pilates in der Schwangerschaft und Yoga in der Schwangerschaft – problemlos bis zur Geburt fit halten.

Mit Schwangerschaftsgymnastik

  • löst du Verspannungen
  • wirkst du Schmerzen gezielt entgegen
  • kräftigst du deine Muskeln
  • bringst du deinen Kreislauf sanft in Schwung
  • bereitest du dich auf die Geburt vor
  • fühlst du dich wohl

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

  Willst du mehr sehen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Rückbildungsgymnastik

Mit Rückbildungsgymnastik wieder in Form

Dein Baby ist da – der Bauch aber leider auch noch. Jetzt ist Rückbildungsgymnastik angesagt, um deinen Körper wieder in Form zu bringen. Mit speziellen Übungen trainierst du gezielt die Muskelgruppen, die während Schwangerschaft und Geburt besonders beansprucht worden sind: Beckenmuskeln, Beckenboden und Bauch. Gleichzeitig kräftigst du Schultern, Rücken und Arme. Du brauchst ein bisschen Geduld, aber mit konsequentem Training wird dein Bauch wieder flach und straff und dein Beckenboden so fest wie früher.

Warum Rückbildungsgymnastik?

Dein Körper hat sich während der Schwangerschaft komplett verändert. Durch die Schwangerschaftshormone sind alle Gewebe weicher und elastischer geworden. Muskeln, Sehnen und Bänder, die durch die starke Dehnung beansprucht worden sind, müssen nach der Schwangerschaft wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Das schafft dein Körper bis zu einem gewissen Grad selbst. Den natürlichen Regenerationsprozess kannst du durch Rückbildungsgymnastik aber super unterstützen.

Im Zentrum der Rückbildungsgymnastik steht deine Beckenbodenmuskulatur. Der Beckenboden schließt dein Becken nach unten ab. Er musste während der Schwangerschaft das ganze zusätzliche Gewicht deiner Gebärmutter tragen und gleichzeitig bei der Geburt so elastisch sein, dass du dein Baby natürlich auf die Welt bringen konntest. Entsprechend strapaziert ist er jetzt.

Aber auch die überdehnten Bauchmuskeln müssen wieder gefestigt und verkürzt werden. Die Kräftigung der verschiedenen Muskelgruppen ist sehr wichtig, damit sie ihre Stütz- und Haltefunktion schnell wieder erfüllen können und Spätfolgen und Komplikationen nach der Schwangerschaft verhindert werden. Das erreichst du am besten mit konsequenter Rückbildungsgymnastik.

Was muss ich bei der Rückbildungsgymnastik beachten?

Rückbildungsgymnastik

Grundsätzlich solltest du nicht zu früh mit Rückbildungsgymnastik oder anderem Training beginnen. Ärzte und Hebammen empfehlen, nach einer vaginalen Geburt sechs Wochen zu warten. Hast du dein Baby mit Kaiserschnitt zur Welt gebraucht, sollten es acht bis zehn Wochen sein. Wann individuell für dich der richtige Zeitpunkt für Rückbildungsgymnastik ist, hängt aber auch davon ab, wie viel Sport du vorher getrieben hast. Ideal ist übrigens, wenn du deinen Beckenboden schon vor der Geburt trainierst, zum Beispiel mit Pilates in der Schwangerschaft. Ein starker Beckenboden regeneriert sich sehr viel schneller.

Mit leichter Beckenbodengymnastik und sanftem Training der seitlichen Bauchmuskeln kannst du gleich nach der Geburt während des Wochenbetts anfangen. Achte auf jeden Fall darauf, dass du deine geraden Bauchmuskeln noch nicht belastet. Du solltest dich zum Beispiel auch beim Aufstehen aus dem Bett immer erst auf die Seite drehen. Während der Schwangerschaft haben sich die beiden geraden Bauchmuskelstränge auseinander geschoben. Diese „Rektusdiastase“ muss sich erst wieder zurückbilden, bevor du die Muskeln im Rahmen der Rückbildungsgymnastik wieder trainieren darfst. Deine Hebamme kann dir sagen, inwieweit das bereits passiert ist und welche Übungen schon erlaubt sind.

In einem Rückbildungskurs lernst du, wie du die verschiedenen Übungen ausführen und worauf du dabei achten musst. Trainieren kannst und sollst du aber auch für dich. Der große Vorteil an der Rückbildungsgymnastik zu Hause ist, dass du alles in deinem Tempo angehen und dein Trainingsprogramm so in deinen Tag einbauen kannst, wie es gerade passt. Was außerdem toll ist: Dein Baby kannst so als Trainingspartner immer direkt dabei sein.




Wichtig: Rückbildung funktioniert nicht im Marathon-Modus. Du trainierst viel effektiver täglich 15 Minuten als einmal in der Woche zwei Stunden. Setz dich nicht unter Druck. Denk immer daran: Schwangerschaft und Geburt waren eine gewaltige Leistung für deinen Körper. Gönn dir die Zeit, die du jetzt brauchst. Und genieße sie.

Mit Rückbildungsgymnastik

  • bringst du deinen Körper wieder in Form
  • trainierst du Beckenmuskeln, Beckenboden und Bauch
  • kräftigst du gleichzeitig Schultern, Rücken und Arme
  • unterstützt du die natürliche Regeneration deines Körpers
  • beugst du Spätfolgen und Komplikationen vor

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

Willst du mehr sehen, dann folge uns auf Facebook!

18. September 2017

Fitness in der Schwangerschaft

Fitness in der Schwangerschaft:
Aktiv und ausgeglichen durch Bewegung

Bewegung ist gesund, macht ausgeglichen, tut gut. Die richtige Dosis Fitness in der Schwangerschaft sorgt dafür, dass du die Zeit mit Babybauch unbeschwert genießen kannst. Wenn du schon vorher Sport getrieben hast, kannst du – in angepasstem Modus – weiter trainieren. Aber auch wenn du bislang eher weniger aktiv gewesen bist, profitierst du enorm von regelmäßiger Fitness in der Schwangerschaft. In jedem Fall gilt: Hol dir das OK von deinem Arzt, hör auf deinen Körper und trainiere nach einem speziell für Schwangere konzipierten Programm.

Warum Fitness in Schwangerschaft?

Fitness in der Schwangerschaft

Eigentlich könntest du in den nächsten 9 Monaten mit gutem Gewissen die Beine hochlegen. Du hast schließlich eine enorme Anstrengung vor dir und trägst solange einiges mit dir herum. Warum dich also mit Fitness in der Schwangerschaft quälen? Genau deshalb. Die Geburt, die Zeit bis dahin und vor allem auch die danach sind eine gewaltige Herausforderung für deinen Körper – nicht nur physisch, auch mental. Dazu brauchst du Kraft und Kondition. Fitness in der Schwangerschaft ist nicht nur optimal, um dich körperlich in Form zu bringen. Regelmäßiges Training sorgt auch für gute Laune und „pimpt“ dein Selbstwertgefühl, das im Hinblick auf die zunehmenden Rundungen vielleicht manchmal etwas schwächelt.

Aber Fitness in der Schwangerschaft bringt dir noch mehr. Regelmäßige Bewegung und sanftes Training kräftigen und dehnen deinen Muskeln, bringen deinen Kreislauf in Schwung, aktivieren deinen Stoffwechsel und lindern so typische Wehwehchen wie Rückenschmerzen, Verstopfung, Müdigkeit oder übermäßige Wassereinlagerung. Studien belegen, dass aktive Schwangere sehr viel weniger körperliche Beschwerden und häufiger eine komplikationsfreie Geburt haben.

Fitness in der Schwangerschaft – was muss ich beachten?

Wichtig ist, dass du immer genau auf deinen Körper hörst. Vor allem: Geh es ruhig an. Eine Schwangerschaft ist kein Wettkampf. Auf hartes Training solltest du ganz verzichten und nie an deinen Grenzen gehen. Sollte dich irgendetwas beunruhigen, sprich mit deinem Arzt darüber. Von dem solltest du auch auf jeden Fall deinen Trainingsplan regelmäßig „autorisieren“ lassen. Das gilt ganz besonders, wenn du vor deiner Schwangerschaft nicht regelmäßig Sport getrieben hast und deinen Körper entsprechend noch nicht so gut einschätzen kannst.

Zum Einstieg sind gelenkschonende Ausdauersportarten an der frischen Luft wie Walking oder Radfahren und kurze Trainingseinheiten für dich optimal. Schwimmen ist auch deshalb super, weil du in der Schwerelosigkeit des Wassers das Gewicht deines Bauches nicht spürst und toll entspannen kannst.




Mit fortschreitender Schwangerschaft und zunehmendem Körperumfang und –gewicht solltest du dein Programm anpassen. Jetzt ist vor allem Low-Impact-Training angesagt, also kein Laufen und Hüpfen. Beim Krafttraining solltest du nur mit wenig Gewicht und dafür mit vielen Wiederholungen trainieren.

Yoga und Pilates sind als besonders sanfte Formen der Fitness in der Schwangerschaft ideal, um dich auf die Geburt vorzubereiten und erleichtern auch die Rückbildung nach der Schwangerschaft. Beides kannst du, wenn du auf bestimmte Positionen und Bewegungen verzichtest, mit deinem individuellen Übungsprogramm prima bis zur Entbindung trainieren.

Deine Vorteile von Fitness in der Schwangerschaft

  • Ist gesund, tut gut, macht dich ausgeglichen
  • Gibt dir Kraft und Kondition
  • Mildert Schwangerschaftsbeschwerden
  • Wirkt übermäßiger Gewichtszunahme entgegen
  • Stärkt dein Selbstwertgefühl

Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

18. September 2017

Pilates in der Schwangerschaft

Pilates in der Schwangerschaft

Stärke deine Körpermitte

Wenn du Pilates in der Schwangerschaft regelmäßig in deinen Workout-Plan einbaust, tust du nicht nur viel für deine Fitness. Du schaffst schon mit Baby im Bauch die idealen Voraussetzungen für eine unkomplizierte Rückbildung nach der Geburt. Die langsam und kontrolliert ausgeführten Übungen, die speziell an der tiefliegenden Rumpfmuskulatur ansetzen, sind optimal geeignet, um deinen Körper über alle drei Schwangerschafts-Trimester hinweg fit und dich ohne die typischen Wehwehchen bei bester Laune zu halten.

Warum gerade Pilates in der Schwangerschaft?

Er ist aktiv, ohne dass du es merkst: Dein Beckenboden. Stützt deine inneren Organe, stabilisiert deine Wirbelsäule und verschließt dein Becken nach unten. Du brauchst ihn beim Husten, Niesen, Hüpfen, aufrecht gehen. Die Beckenbodenmuskulatur funktioniert weitestgehend automatisch. Du kannst kann sie aber auch bewusst anspannen und dadurch trainineren. Und genau hier setzt Pilates in der Schwangerschaft an.

Für dein Baby muss dein Beckenboden einiges aushalten. Auf ihm lastet nicht nur die ganze Verantwortung, sondern auch das ganze zusätzliche Gewicht. Entsprechend mehr muss er während der Schwangerschaft tragen und gleichzeitig bei der Geburt so dehnbar sein, dass du dein Kind auf natürlichem Weg zur Welt bringen kannst. Beim Pilates-Training wird dein Beckenboden intensiv gearbeitet. Ziel ist es, deine Muskeln gleichzeitig zu kräftigen und flexibel zu halten. Ein zuvor gut trainierter Beckenboden erholt sich schneller und eine Blasenschwäche nach der Entbindung lässt sich so oft verhindern.

Die Beckenbodenmuskeln arbeiten eng mit den Bauch- und Rückenmuskeln zusammen. Im Pilates bezeichnet man das als „Powerhouse“. Mit dem Training dieser gesamten tiefliegenden Muskulatur deiner Körpermitte beim Pilates in der Schwangerschaft kannst du Rückenbeschwerden vermeiden oder zumindest lindern. Außerdem hältst du deinen Körper in Form, so dass du nach der Geburt sehr viel schneller einen flachen, straffen Bauch zurückbekommst.

Pilates in der Schwangerschaft – was muss ich beachten?

Wenn du schon ein Pilates-PRO bist, kannst du im ersten Trimester – also den ersten drei Monaten – grundsätzlich alle gewohnten Übungen weiterhin ausführen. Was du nicht nur beim Pilates in der Schwangerschaft, sondern auch bei allen anderen Aktivitäten immer im Hinterkopf behalten solltest: Wenn du schwanger bist, übernehmen die Hormone das Zepter. Eines dieser Hormone ist Relaxin. Es macht dein Bindegewebe – u.a. Bänder und Sehnen – weicher und elastischer, um deinen Körper auf die Geburt vorzubereiten. Weil sich der gesamte Muskel- und Bandapparat entspannt, kann er deine Gelenke nicht mehr so gut stabilisieren und es kommt schneller zu Überdehnungen. Also Vorsicht beim Training und nichts übertreiben!

Durch die zunehmende Ausdehnung deiner Gebärmutter werden besonders deine beiden geraden Bauchmuskelstränge stark belastet und „driften“ mit der Zeit auseinander. Es besteht die Gefahr einer „Rektusdiastase“, eines Spalts in der Muskeldecke, durch den die inneren Organe nicht mehr optimal geschützt sind. Ab der 14. Woche solltest du deshalb auf alle Übungen verzichten, die an den geraden Bauchmuskeln ansetzen, z.B. Aufrollen oder Absenken der Beine aus Rückenlage oder Positionen wie das „Boot“. Am besten entlastest du deine geraden Bauchmuskeln, indem du die schrägen und tiefen horizontalen Muskelgruppen kräftigst. Auch dafür ist Pilates in der Schwangerschaft optimal.

Das Gewicht deines Babys und deiner Gebärmutter übt Druck auf die große Bauchaorta aus, wenn du auf dem Rücken liegst. Dadurch nimmt die Sauerstoffversorgung für euch beide ab. Du solltest deshalb nicht länger als 3-4 Minuten in Rückenlage trainieren. Weil liegen auf Babybauch auch zunehmend unbequem wird, sind jetzt eher Übungen im Sitzen, im Vierfüßlerstand, in Seitlage oder in Liegestützposition angesagt.

Wenn du dich gut fühlst, kannst du bis zur Geburt trainieren. Mach aber immer nur das, was dir angenehm ist und geh es ruhig an. Im Zweifelsfall hol dir lieber das OK von deinem Gyn.

Deine Vorteile von Pilates in der Schwangerschaft:

  • Spezielle Stärkung der tiefliegenden Bauchmuskulatur
  • Intensive Kräftigung des Beckenbodens
  • Optimale Vorbeugung gegen Rückenschmerzen
  • Langsam und kontrolliert ausgeführte Übungen
  • Ideales Training für die gesamte Schwangerschaft
  • Schnellere Rückbildung nach der Geburt

 


Schon gesehen? Unser neues eBook Moms Food 2.0 ist fertig. Lustig verpackt, wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Fit & Food in der Schwangerschaft! Tolle Rezepte gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden, Allergie Risiko Check für Mama & Papa und uvm.

 

Willst du mehr? Dann folge uns auf Facebook!

Scroll Up